Good News vom 20.06. – 26.06. – Darum sind australische Strände 30 % sauberer

| Aktuelles | 26. Juni 2022

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GOOD NEWS DER WOCHE VOM 20.06. – 26.06.

Gastbeitrag vom Good News Magazin

Jeden Tag und überall finden zahlreiche positive Ereignisse statt. Einmal die Woche sammelt das Good News Magazin für Volksverpetzer die guten Nachrichten der Woche. Für mehr gute Nachrichten in diesen turbulenten Zeiten, schaut hier vorbei.

Indigenes Deni-Volk erhöht Fischpopulation um 425 %

Seit der Kontrolle der Deni über den lokalen Fischfang hat sich innerhalb von 11 Jahren der Bestand der Pirarucu-Fische um 425 % erhöht.

Die Deni sind ein indigenes Volk, das im brasilianischen Bundesstaat Amazonas lebt. Im Jahr 2003 fand eine sogenannte Demarkation statt, also die Festlegung von Grenzen, durch welche das etwa 1,6 Millionen Hektar großen Gebietes zwischen den beiden Flüssen offiziell als Deni-Land anerkannt wurde. Seither hat sich einerseits die Situation der Deni verbessert, andererseits haben sich durch nachhaltige Methoden und eine verantwortungsvolle Nutzung der natürlichen Ressourcen auch die Fisch- und Wildbestände erholt. Innerhalb von elf Jahren hat sich der lokale Bestand der Pirarucu-Fische so um 425 % erhöht. Mehr Infos

Erfolg: Der Bestand der Panzernashörner in Nepal ist um 16% gestiegen

Der Bestand der vom Aussterben bedrohten Panzernashörner in Nepal ist so hoch wie seit 1980 nicht mehr. Grund dafür ist unter anderem ein Babyboom während Pandemiezeiten.

Die nepalesische Regierung wurde aktiv, um die bedrohten Panzernashörner in den Nationalparks von Nepal zu schützen und beschloss Schutzmaßnahmen zur Erhaltung der Nashornart. Aufgrund von Wilderung und der Jagd auf ihr Horn sind die ursprünglich indischen Tiere auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten der Weltnaturschutzunion IUCNW. Neue Zählungen der Nashörner zeigen, dass sich die Maßnahmen lohnen: Der Bestand der Panzernashörner ist im Vergleich zur letzten Schätzung 2015 um 16% gestiegen. Neben den Maßnahmen, förderte die Pandemie den Bestand der einhornigen Nashörner in Nepal, da der geringe Tourismus die Nationalparks entlastete. Mehr Infos

Ist das die Zukunft? Wie die Helferbären die Pflege-Betreuung neu erfinden

Selten waren die Pflege-Missstände so in den Medien vertreten wie in den letzten zwei Jahren. Ein junges Start-up aus Berlin zeigt, wie die Zukunft der Betreuung aussehen könnte.

Innovation entsteht immer dann, wenn Missstände erkannt und Lösungen gesucht werden. So war es auch bei Alessandro Nobbe und seinem Gründungsteam der Helferbären Berlin. Die Suche nach Pflegekräften für Angehörige gestaltete sich komplizierter als die drei Gründer:innen Alessandro, Leonard und Cassandra zuerst dachten, also nahmen sie es selbst in die Hand.

Wir haben mit Alessandro über das Konzept der Helferbären gesprochen und die so einfache wie auch innovative Idee dahinter. Mehr Infos.

New Yorker Bibliotheken verschenken 500.000 Bücher

Die Initiative “Summer at the Library” der New York Public Library ermöglicht Menschen durch kostenlose Angebote den Zugang zu Büchern.

Bücher und Bildung für alle. Das ist unter dem Slogan „Summer at the Library“ die Mission der New York Public Library. Seit 9. Juni verschenkt sie zum Auftakt des Programms an ihren 92 Zweigstellen in der Bronx, Manhattan und Staten Island Bücher an Kinder und Jugendliche. Ganze 500.000 brandneue Bücher, die durch private Spenden finanziert wurden, sollen in diesem Sommer so in zahlreiche Kinder- und Jugendzimmer gelangen, darunter auch spanische, chinesische und großformatige Titel. Nötig dafür ist nur eine kostenlose Bibliothekskarte. Mehr Infos.

Studie zeigt: Darum sind australische Strände 30 % sauberer

Australische Strände sind durchschnittlich deutlich weniger verschmutzt als noch vor sechs Jahren. Eine Studie zeigt nun, wie das möglich war.

Forschende der australischen University of Tasmania und dem Thinktank CSIRO Oceans and Atmosphere haben die Müllverschmutzung und lokale Gegenmaßnahmen an über 180 australischen Stränden untersucht. Das Ergebnis: Mittlerweile liegt dort durchschnittlich 30 Prozent weniger Müll als noch vor sechs Jahren. Besonders effizient seien dabei Reduktionsmaßnahmen gewesen, die Zeit und Geld sparen, meint das Forschungsteam. Die Erkenntnisse sollen dabei helfen, das Abfallmanagement weltweit zu verbessern. Mehr Infos.

Artikelbild: shutterstock.com

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