Good News vom 25.07. – 31.07.: Finnen gegen Obdachlosigkeit, Mini-Turbinen für Flussstrom

| Aktuelles | 31. Juli 2022

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GOOD NEWS DER WOCHE KW 30

Gastbeitrag vom Good News Magazin

Jeden Tag und überall finden zahlreiche positive Ereignisse statt. Einmal die Woche sammelt das Good News Magazin für Volksverpetzer die guten Nachrichten der Woche. Für mehr gute Nachrichten in diesen turbulenten Zeiten, schaut hier vorbei.

Mit Mini-Turbinen kann Flusswasser Strom generieren

Das belgische Start-up „Turbulent Hydro“ hat eine Turbine entwickelt, um Energie aus dem natürlichen Strom von Flüssen und Kanälen zu gewinnen. 

Die Mini-Kraftwerke können zwischen 15 und 70 Kilowattstunden produzieren – und zwar kontinuierlich, dezentral und Fisch-freundlich. Nach Einschätzungen des wissenschaftlichen Dienstes des britischen Parlamentes hat diese sogenannte run-in-river-Technologie auch einen vergleichsweise kleinen ökologischen Fußabdruck. Wie das funktioniert, lest ihr hier.

Saarlouis pflanzt kostenlos 200 Bäume in Vorgärten

Im Rahmen des Saarlouiser Hausbaumprogramms pflanzt die Stadt Saarlouis kostenlose Vorgartenbäume.

Um die Stadt grüner zu gestalten und etwas gegen die Hitze in bebauten Gebieten zu tun, hatte die saarländische Stadt Saarlouis eine simple wie effektive Idee: Hausbesitzer:innen können sich dort kostenlos Bäume in den Vorgarten pflanzen lassen.

Kostenlose Vorgartenbäume per Antrag

Grundstückbesitzer:innen aus Saarlouis können noch bis zum 9. September bei der Stadt einen Antrag stellen, mit dem sie ihren Vorgarten etwas grüner machen können. Die neuen Baumbesitzer:innen verpflichten sich mit Erhalt der Bäume dazu, diese gut zu pflegen und bei Bedarf zu ersetzen.

“Welcher Baum genau gepflanzt wird, können Interessenten sich selbst aussuchen. Dazu gibt es eine Liste der angebotenen Bäume, aus der man wählen kann. Darin enthalten sind überwiegend einheimische Laubbäume in verschiedenen Größen wie Rosskastanie, Spitzahorn, Walnussbaum, Platane, Feldahorn, Hopfenbuche, Kugel-Ahorn, Felsenbirne und viele weitere”, so der Saarländische Rundfunk. Mehr Infos

„Es ist möglich, Obdachlosigkeit zu verringern – und sogar zu beenden“

Das finnische System zur Bekämpfung der Obdachlosigkeit ist simpel, revolutionär und erfolgreich. Ein Modell auch für andere europäische Länder.

Finnland hat in Sachen positive Statistiken viel vorzuweisen. Hält das nordische Land doch trotz Kälte, Schnee und Dunkelheit schon seit fünf Jahren den Titel des glücklichsten Landes der Welt, zumindest nach den jährlichen UN World Happiness Reports. Finnland ist außerdem eines der sichersten und stabilsten Länder weltweit und ein Vorreiter in Sachen Geschlechterrepräsentation in der Politik: Seit den letzten Wahlen 2019 wird fast die Hälfte der Sitze im finnischen Parlament von Frauen gehalten. Zudem werden alle fünf Regierungsparteien von Parteichefinnen geführt, darunter Finnlands Premierministerin Sanna Marin, die jüngste und laut Medien „coolste Regierungschefin“ Europas.

Doch Finnland ist noch in einer anderen Hinsicht fortschrittlich. Denn es ist derzeit das einzige Land Europas, in dem die Zahl obdachloser Menschen seit Jahren und trotz jüngster Krisen konstant zurückgeht. Möglich wird das durch Finnlands innovatives System zur Bekämpfung der Obdachlosigkeit, bei dem Wohnen als Menschenrecht betrachtet wird. Zum Artikel

Wie uns überraschende Nachrichten von Bekannten positiv beeinflussen

Eine Studie zeigt, dass unerwartete Anrufe oder Nachrichten von Bekannten einen noch positiveren Effekt haben als bisher angenommen.

Dass wir uns über eine unerwartete, liebe Text-Nachricht einer Freundin oder ein überraschender Anruf eines Freundes freuen, ist kein Geheimnis. In einer Studie der University of Pittsburgh stellte die Forscherin Peggy Liu nun fest, dass diese sogar einen noch positiveren Effekt haben, als bisher angenommen.

Nachrichten mit positivem Effekt

In der von der American Psychological Association veröffentlichten Studie wurden mehr als 5.900 Menschen befragt, um den Effekt überraschender Kontaktaufnahmen sowie die dabei bedeutsamen Faktoren zu untersuchen. Mehr Infos

Artikelbild: shutterstock.com

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