Good News vom 18.07. – 24.07. – Gratis Nahverkehr, Schutz des letzten Wildflusses

| Aktuelles | 24. Juli 2022

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GOOD NEWS DER WOCHE KW 29

Gastbeitrag vom Good News Magazin

Jeden Tag und überall finden zahlreiche positive Ereignisse statt. Einmal die Woche sammelt das Good News Magazin für Volksverpetzer die guten Nachrichten der Woche. Für mehr gute Nachrichten in diesen turbulenten Zeiten, schaut hier vorbei.

Spaniens Regierung entlastet Pendler:innen mit gratis Nahverkehr

Spanien will ab kommendem Herbst seine Pendler:innen im öffentlichen Nahverkehr finanziell unterstützen. 

Viele Spanier:innen können ab 1. September gratis Zug fahren – die Maßnahme gilt für die von der Regierung betriebenen Renfe-Strecken auf dem spanischen Festland für Reisen bis zu einem Radius von 300 Kilometern. Nutzen können das Angebot alle, die eine Mehrfahrten-Karte mit mindestens zehn Fahrten besitzen. Mehr Infos

Albanien plant einen Nationalpark zum Schutz des letzten Wildflusses

In Albanien wird der erste Wildfluss-Nationalpark entstehen, um den Fluss Vjosa vor Verbauung zu schützen. An vielen anderen Orten wird Flüssen zu diesem Zweck der Personenstatus zugesprochen.

Albaniens Regierung hat Mitte Juni eine Erklärung unterzeichnet, an der Vjosa einen Nationalpark zu deren Schutz errichten zu wollen. Dem letzten großen Wildfluss Europas und seinen Ökosystemen drohte die Zerstörung durch Verbauung. Diesem historischen Schritt gingen knapp zehn Jahre andauernde Bemühungen von Umweltschützer:innen, Wissenschaftler:innen und Anwohner:innen voraus.

Der geplante Wildfluss-Nationalpark wird der erste seiner Art sein. Er wird das gesamte Flusssystem der Vjosa von der Grenze zu Griechenland bis an die Adria unter Schutz stellen, einschließlich ihrer frei fließenden Nebenflüsse. Insgesamt soll der Vjosa-Nationalpark etwa 45.000 Hektar groß sein und 300 Kilometer Fließgewässer schützen. Mehr Infos

Michael Insinger über das Leben als Vollzeit-Straßenmusiker und seinen Weg zum Glück

Michael Insinger reist im Bus und lebt vom Hut. Im Interview erzählt er, wie er die Gesellschaft beobachtet und was Glück für ihn bedeutet. 

Michael Insinger lebt das Leben, welches viele Menschen auf Social Media romantisieren: Reisend im Bus mit Hund und Gitarre. Im Interview erzählt der Vollzeit-Straßenmusiker dem Good News Magazin von den lebensverändernden Auswirkungen einer einfachen Entscheidung, dem Leben im Bus und seiner Definition von Glück.

Während des Telefonats mit Michael Insinger hört man im Hintergrund Vögel zwitschern. Er sei gerade draußen, schön dass es geklappt habe mit dem Interview. Seine Stimme ist ein wenig rauchig und man hat direkt eine Vorstellung davon, wie sich sein Gesang anhören muss. Der gelernte Steinmetz lebt mit seiner Hündin Nelke ein eher untypisches Leben – weit weg von regelmäßigen Einnahmen, festem Wohnsitz und ständigen Klagen über den Alltagsstress. Zusammen wohnen sie im eigenen “Tourbus” und er verdient den Unterhalt mit der Straßenmusik. Zum Interview

Bundesjustizminister will geschlechtsspezifische Straftaten härter bestrafen

Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) hat gestern in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe angekündigt, mit einer Gesetzesänderung gegen Frauen und homosexuelle Menschen gerichtete Straftaten härter zu bestrafen.

Geschlechtsspezifische oder gegen die sexuelle Orientierung gerichtete Motive sollen sich demnach verschärfend auf das Strafmaß auswirken. “Wir senden damit auch ein Signal in die Gesellschaft: Wer aus männlichem Besitzdenken Frauen angreift, handelt unserer Werteordnung in besonders eklatanter Weise zuwider”, betonte der FDP-Politiker. Mehr Infos

Bezahlte Auszeit bei neuem Haustier in den USA

Tierisch gute Neuigkeiten gibt es für manche Angestellte in den USA: 

Sie dürfen in Zukunft zu Hause bleiben, um ein neues Haustier in Ruhe willkommen zu heißen. Das Konzept nennt sich „Pawternity Leave”. Der Begriff „Pawternity” setzt sich aus „paw” (dt. Pfote) und dem englischen Wort für Elternzeit „Parental Leave” zusammen. Einzelne Firmen erkennen damit an, dass der Einzug eines neuen Haustiers viel Aufregung mit sich bringt. Gerade Jungtiere können in der Eingewöhnungsphase einiges an Zeit und Energie fordern, z.B. um Stubenreinheit oder das Alleinbleiben zu erlernen. Mehr Infos

Artikelbild: shutterstock.com

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