Geld ist unterwegs: Fast 700.000 € für die Betroffenen der Flutkatastrophe. Danke.

| Allgemein | 19. Juli 2021

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In eigener Sache

Wir können leider nicht mehr, als unseren tiefsten Dank an all jene zu bekunden, die an dieser Spendenaktion mitgewirkt haben. Seit Freitag, dem 16. Juli, haben wir gemeinsam mit euch für die Betroffenen der Flutkatastrophe Geld gesammelt. Der Erfolg war überwältigend. Eure Solidarität und Selbstlosigkeit hat die düstere Situation ein wenig aufgehellt. Bis jetzt sind über 695.000 € zusammen gekommen.

Hier die Spendenaktion.

Die ersten 500.000 € des gesammelten Geldes gingen bereits wie angekündigt an das Bündnis „Aktion Deutschland hilft“. Dies ist ein Zusammenschluss deutscher Hilfsorganisationen für Katastrophenhilfe. Dort stehen wir mit Martin Hodsman in Kontakt, der uns mitteilte:

„Vieler meiner Kolleg:innen, die schon seit Jahren in der Katastrophenhilfe tätig sind und auch ich, haben eine derartige Welle der Solidarität noch nicht erlebt. Wir versichern allen Spendern, dass ihre Hilfe ankommen wird. Weitere Infos werden auf unserer Webseite zu finden sein.“

Derzeit sind Bündnis-Einsatzkräfte der sogenannten Blaulicht-Organisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst, sowie der Bundesverband Rettungshunde in den betroffenen Gebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz rund um die Uhr im Einsatz.

Hunderte Helfer:innen

Hunderte Helferinnen und Helfer sind in Köln, Düsseldorf, Dortmund, dem Bergischen Land, dem Erftkreis, Solingen, Hagen, Wuppertal, Erkrath, dem Niederrhein und dem Kreis Mettmann im Einsatz. Zusätzlich sind Einsatzkräfte aus anderen Landesteilen unterwegs in die Hochwassergebiete.

Weitere Hilfsorganisationen des Bündnisses prüfen in den kommenden Tagen, wo und wie sie den betroffenen Menschen Hilfe leisten können. Auf der Webseite des Bündnisses werden unter dem FAQ „Hochwasser im Westen von Deutschland: So hilft unser Bündnis“ die am häufigsten gestellten Fragen beantwortet:

https://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/hilfseinsaetze/hochwasser-2013/hochwasserkatastrophe-haeufig-gestellte-fragen-antworten/

THW Bundesvereinigung

Außerdem stehen wir mit Anna Schlatter, Geschäftsführerin der THW Bundesvereinigung, in Kontakt. Wie von uns angekündigt, wird alles, was über die 500.000 Euro hinaus gesammelt wurde, in den kommenden Tagen an das THW überwiesen. Man klärt dort derzeit, wie die Gelder am effektivsten verwendet werden sollen. Frau Schlatter teilte uns mit:

„Ich möchte an dieser Stelle meine Dankbarkeit zum Ausdruck bringen, für alle Kräfte in diesem Land die gerade handeln und helfen. Um nichts anderes geht es im Moment. Was die Hilfskräfte vor Ort seit Tagen einbringen und stemmen ist unglaublich. DANKE an alle, die gerade das was sie leisten können in den Dienst für ihre Mitmenschen stellen.“

Diesen Worten können wir uns von der Volksverpetzer Redaktion nur anschließen.

In Gedanken sind wir weiterhin bei den Betroffenen der Flutkatastrophe und den Hilfskräften vor Ort. Wir sind so froh, dass wir einen kleinen Beitrag leisten konnten, um die Not so vieler Menschen ein wenig lindern zu können. Das alles nur dank eures Einsatzes, eurer Spenden, euren Aufrufen. Ihr seid eine großartige Community, der wir extrem dankbar sind.

Aber die Betroffenen in den Regionen der Flutkatastrophe sind es, auf die gerade der Blick gerichtet sein sollte, ebenso, wie die Verantwortlichen in der Politik diesen Menschen helfen.

Im Namen der Volksverpetzer Redaktion,

Andreas Bergholz undThomas Laschyk

Unterstützt von:

Louisa Dellert
Diana zur Löwen
Luisa Neubauer
Daniel Bröckerhoff (DoktorDab)
Max Czollek
Igor Levit

Artikelbild: Screenshot

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