So hasserfüllt instrumentalisieren Rechte den Toten im Hambacher Forst

| Bericht | 20. September 2018

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Auf dem Grab Tanzen

Im Hambacher Forst hat es laut Polizei einen tragischen Unfall gegeben, bei dem leider ein Journalist nach dem Sturz von einer Hängebrücke gestorben ist. Er dokumentierte das Leben in den Baumhäusern während der Räumung. Rechte haben nichts besseres zu tun, um den Tod ekelerregend zu instrumentalisieren.



Einfach nur geschmacklos

Gegen den politischen Feind ist alles erlaubt

Warum das relevant ist? Weil es leider die Doppelmoral und den Hass einer Ideologie zeigt. Die gleichen, die TeilnehmerInnen vom #wirsindmehr-Konzert in Chemnitz vorwerfen, das Opfer nicht zu würdigen, obwohl das Konzert im Namen Daniel H. stattfand und Spenden für seine Angehörigen sammelte, versuchen “lustig” zu sein, wenn es um den Toden im Hambacher Forst geht.

Wer nicht von einem Mensch mit Migrationshintergrund ermordet wird, taugt Rechten nicht zur Instrumentalisierung. Verschwörungstheorien und rechte Möchtegern-“Satire” (Wie diese funktioniert erkläre ich hier) und “Ironie” werden verwendet, um hasserfüllte Aussagen zu tätigen, unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit. Da relativiert man, da spinnt man Verschwörungstheorien und vor allem eines: Man instrumentalisiert alles für die eigene Agenda.

Artikelbild: Screenshot twitter.com

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