Dogan Michalović (Grüne): „Sollten über Reservate für Urdeutsche nachdenken“

Glosse

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Mutig neue Wege gehen

Dogan Michalović (Grüne) betrachtet die Entwicklung auf deutschen Straßen und in den deutschen Städten mit wachsender Sorge. Vergleicht man, so Michalović, die Situation von vor rund drei Jahren mit der von heute, so droht die Lage langsam aber sicher zu eskalieren. Vor gut drei Jahren sei die laute Minderheit sich als Mehrheit fühlend laut demonstrierend durch die deutsche Städtelandschaft gezogen.

Während sich die Mehrheit vornehm schweigend zurück gehalten hat. Jetzt aber finden immer mehr Teile der schweigenden Mehrheit ihre Stimme und schweigen nicht mehr. Immer öfter kommt es deshalb zu teils gewalttätigen Gegendemonstrationen. Deshalb hat der Grünen-Politiker mit syrisch – kroatischen Wurzeln jetzt einen neuen Denkansatz gefordert.



„Einrichtung von Schutzzonen im Südosten der Bundesrepublik“

„Ich habe einfach eine Idee des deutschen Philosophen von Aster weiter gedacht“, so Michalović. Zusammenfassung Michalovićs Plans: Minderheitenschutz wird groß geschrieben. Da die ehemals schweigende Mehrheit in gewalttätigen Gegendemonstrationen die laute Minderheit schädigt und versucht, zu unterdrücken, muss der Staat etwas unternehmen.

Eines haben alle Anteile der Minderheit gemeinsam, sie fürchten sich vor dem und den Fremden, haben Angst um ihr Eigentum und Leben. Diese Angst muss man endlich als real anerkennen und ihr Rechnung tragen. Deshalb schlägt Michalović in Anlehnung an von Aster die Einrichtung von Schutzzonen im Südosten der Bundesrepublik vor. „Reichsbürger, Pegida, Identitäre und alle diejenigen, die ihr Weltbild teilen, könnten sich in den teilweise bis auf wenige Einwohner verwaisten Dörfern ansiedeln.“

„Dort können sie gestalterisch tätig werden, natürlich müsste man die Region teilautonom verwalten. Damit würden sie zwar aus dem deutschen Sozialsystem ausgegliedert werden, aber sie können sich selber ein entsprechend gutes oder gar ein, wie von ihnen oft gefordert, besseres Sozialsystem geben.“

Schutz der Minderheit

Im weiteren Verlauf seines zweifelsohne revolutionären Ansatzes führt Michalović aus, dass man dadurch, dass die o.g. Personengruppen aus dem Sozialsystem in ihr eigenes entlassen werden, die Staatskasse entlasten würde. Diese Einsparungen sollen aber nicht einfach so auf dem heißen Stein der deutschen Politik verdunsten. Weshalb es umgehend in die Sicherung der Schutzzone investiert werden sollte.

„Um so die dort dann angesiedelte Minderheit vor weiteren Übergriffen der Mehrheit zu schützen“. Mit einer weiträumigen und lückenlosen Sicherung der Schutzzone würde auch direkt auf eine der Urängste der dort angesiedelten Menschen eingegangen. Schließlich fürchteten sie kaum etwas anderes so sehr wie die Einwanderung Fremder.

Deutschlands Südosten biete eine reizvolle, fruchtbare Landschaft, so dass die Neusiedler schon nach wenigen Jahren eine florierende Wirtschaft aufgebaut haben. Und mit den ersten Sondierungsgesprächen mit etwaigen Handelspartnern beginnen könnten. Inwieweit Michalovićs Vorschlag von anderen deutschen Politikern aufgegriffen wird, bleibt abzuwarten, er selber spricht von einem regen Interesse aus dem Ausland.

Falls es noch nicht klar sein sollte: Das war Satire! 😉 Artikelbild: pixabay.com, CC0

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1 Kommentar
  1. Was ein Dummschwall sagt

    Tja, damit ist die Heuchelei ja wohl offensichtlich => Indianer/Südafrika.

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