Wahlplakat: AfD fordert versehentlich Nachtflugverbot für Venezuela

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Nachtflugverbot für Venezuela

Ups! Auf einem Wahlplakat der Brandenburger AfD ist ein peinlicher Tippfehler gefunden worden: Statt für ein „Nachtflugver-bot“ für den Flughafen Schönefeld wird eines für den Flughafen Macagua Airport in Venezuela gefordert.

Screenshot www.berlin-airport.de

Das Netz amüsiert sich erwartungsgemäß über den Tippfehler:

Liebe AfD Blankenfelde-Mahlow,wenn hier jemand Fluglärm verhindert, dann…Auch völlig ohne #SFX!…

Gepostet von Hooligans Gegen Satzbau am Dienstag, 9. April 2019



Tippfehler, na und?

Es war ein Tippfehler, und sonst? Richtig, die Forderung an sich mag auch durchaus sinnvoll sein – also für Schönefeld, nicht unbedingt Venezuela. Ein Nachtflugverbot ist bereits länger im Gespräch, der Bürgerverein Brandenburg Berlin (BVBB) klagte bereits 2011 gegen die Gerichtsentscheidung des Bundesverwaltungsgerichts (Quelle). Zwischen 2013 und 2017 gab es auch bereits ein Nachtflugverbot nach einem Volksbegehren (Quelle).

Ein Tippfehler sollte also niemanden davon abhalten, diese Forderung der AfD gut zu finden. Aber es ist keine Forderung, die nur die AfD bietet und ist älter ist die Partei selbst. Vergessen sollte man aber nie, dass die AfD bereits teilweise vom Verfassungsschutz aufgrund ihrer rechtsextremistischen Einstellungen beobachtet wird und im Gesamten überprüft wird. Wer ein Nachtflugverbot wählt, könnte am Ende etwas ganz anderes bekommen.

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Artikelbild: Screenshot facebook.com

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