„BVB gegen Nazis“: Das sind die Urheber der Anti-Nazi-Plakate

„Lieber die meisterschaft an bayern verlieren als dorstfeld an die nazis“

Vor einigen Tagen waren sie das Gespräch: In Dortmund sind Anti-Nazi-Plakate von Borussia Dortmund aufgetaucht. Auf den Motiven sagt Marco Reus „Lieber Schalkesieg als Nazikiez!“ oder Trainer Favre „Dauerkarten für Naziaussteiger!“.

Doch schnell stand fest: Es sind Fake-Plakate. Die äußerst professionell gemachten Plakate sind weder vom BVB, noch von der Nazi-Aussteigerorganisation Exit, noch vom Bundesfamilienministerium angebracht worden. Obwohl ihre Logos verwendet wurden. Der BVB stellte auf Twitter klar: „Borussia Dortmund steht für den Kampf gegen Rassismus und distanziert sich klar von jeglicher Form von Diskriminierung.“ Ergänzte aber: „Der BVB ist aber nicht Urheber der sich zurzeit im Umlauf befindlichen Plakate.“



BEliebte Fakes und Colagate

Die Fake-Plakate kamen allerdings gut an. Die Fans fanden es „schade“, dass die Plakate nicht echt seien und die Aktion erhielt viel positiven Zuspruch. Auch der Dortmunder Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus fand die Aktion hilfreich. Der BVB hat sich deshalb auch dazu entschieden, keine Anzeige zu erstatten, da sie wohl die Botschaft im Grunde unterschreiben könnten. Der Staatsschutz muss allerdings ermitteln, da es sich um politisch motivierte Straftaten handelt. Denn: Die Außernwerbungskästen wurden immerhin unrechtmäßig geöffnet und die Plakate widerrechtlich angebracht. Auch wenn es keine erheblichen Schäden gab, wie die Werbefirma Wall GmbH sagt.

Jetzt hat die Gruppe „Modus“ dieses Video auf Twitter verbreitet:

Es zeigt Szenen, wie die BVB-Plakate aufgehängt wurden, zusammen mit verschiedenen zusammen geschnittenen Medienberichten über die Plakate. Zur Aktion hat sich „Rocco and his Brothers“ und „Modus“ bekannt. Erstere sind ein Berliner Kollektiv, das verschiedene Installationen im öffentlichen Raum für sich in Anspruch nimmt.

Bei letzteren handelt es sich um die Gruppe „Modus“, ebenfalls ein Zusammenschluss verschiedener Künstler*innen und Aktivist*innen, die „kreativ, solidarisch und unbequem“ mit ihren Aktionen gegen den Rechtsruck aufmerksam machen wollen. Erst letzten Dezember sind sie mit ihrem einem „Adbusting“ eines Coca-Cola-Plakats gegen die AfD bekannt geworden. Es führte zur Distanzierung fast jeder deutschen Cola-Marke von der AfD. Mehr dazu:

Colagate: Alle Peinlichkeiten der AfD & alle Distanzierungen der Cola-Marken

Die Dortmunder Polizei überprüft bereits das Video.

Dorstfeld

Der Zusammenschnitt der Medienberichte zeigt, dass die Aktivist*innen ihr Ziel erreicht haben: Aufmerksamkeit auf das Problem von Dorstfeld lenken. Wie auch in den Beiträgen zu sehen, hat die Stadt dort besonders ein Problem mit Rechtsextremismus, der dort teils offen zur Schau gestellt wird. Der Stadtteil ist schon lange ein bekanntes Problem.

Die Künstler*innen wollten deutlich auf das Problem aufmerksam machen. Und der unkommentierte Zusammenschnitt scheint zu zeigen: Es ist ihnen wohl gelungen. Ein zitierter Bericht am Ende des Videos deutet auf eine weitere Absicht der Gruppe hin, die auf Nachfrage meint, das damit aktuell alles gesagt sei: Mehr deutliche Aktionen gegen Nazis.

„Ich bin gespannt, was passiert, wenn die Urheber der Fake-Plakate gefunden sind. Vielleicht setzen die sich mit dem BVB mal zusammen und entwickeln etwas Neues gegen Rechts, das dann nicht nur legal ist, sondern wieder für großes Aufsehen sorgt. Denn Nazis kann nicht oft genug klar gemacht werden, dass sie in Deutschland keinen Platz mehr haben.“

Artikelbild: Screenshot twitter.com

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„Speer-Müll“, peinliches Eigenlob & mehr: Die Blamagen der AfD

Die AfD ist die Partei der Aufgeregten.

Da kann man schon mal mit der Maus abrutschen. Neben internen Machtkämpfen zwischen den neoliberalen Fremdenfeinden und den Faschisten (Mehr dazu), einer immer weiter sich ausweitenden Spendenaffäre (Mehr dazu) und mit vielleicht der klimafeindlichsten Position aller Parteien Europas (sogar unter den rechten Parteien!) sollten wir auch nicht vergessen, dass die Partei weitaus weniger kompetent und seriös ist, als sie sich gibt.



1. AfD erwischt, wie sie sich selbst positive Kommentare fälscht

Die AfD-Seiten stehen schon lange im Verdacht, mit Mehrfach-Accounts sich selbst positive Kommentare zu hinterlassen (und kritische zu löschen). Dazu loggt man sich einfach aus und mit einem neuen Account wieder ein und kommentiert. So kompliziert ist das nicht. Eigentlich. Dass selbst das für die AfD manchmal zu schwer ist, beweist die AfD Darmstadt.

Dass die AfD Darmstadt wohl gewohnheitsmäßig mit Fake-Accounts ihre eigenen Beiträge positiv kommentiert, war bis zur letzten Woche nur eine Vermutung. Seit der Admin aber vergessen hat, sich vorher auszuloggen, stand der Beweis des Betrugs direkt in den Kommentaren:

Mehr zur ganzen Geschichte und den Reaktionen hier.

2. Deutsche Mark? Euro? Oder waren es doch Reichsmark?

Screenshot facebook.com

Hier musste sich die AfD erst einmal daran erinnern, mit welcher Währung man in ihrem Heimatland zahlt. Manchmal glaube ich, die AfD besteht nur aus Leuten, die bis vor kurzem noch im Eis eingefroren waren und durch den Klimawandel aufgetaut worden sind und jetzt einfach nicht mehr klar kommen. À propos…

3. Kann mal bitte jemand der AfD den Treibhauseffekt erklären…?

Screenshot twitter.com

Und Erderwärmung bedeutet, dass unsere Heizkosten sinken, oder? Oder??

4. Wenn die Forderung nach einer Bildungsreform nicht so rüberkommt wie geplant…

Es ist ein wenig kleinlich, sich auf die bloße Rechtschreibung einzuschießen (Ups, no pun intended, Trixie!), aber wenn es sowieso schon um mangelnde Bildung geht… Naja, Deutsch ist ja auch eher eines dieser unnötigen, verweichlichten Fächer, nicht, liebe Patrioten?

5. AfD fragt nach „Speer-Müll“

Die AfD Neukölln blamierte sich, als sie in einer Anfrage wissen wollte, warum die entsorgte „Speermüll-Menge“ in Neukölln größer sei als in Marzahn-Hellersdorf. Die SPD Neukölln und der amtierende Bezirksbürgermeister Martin Hikel konnten sich bei diesem Fehler wohl das Lachen nicht verkneifen und antworteten: „Dem Bezirksamt ist das Phänomen von illegal entsorgten Speeren weder in Neukölln noch in Marzahn-Hellersdorf bekannt“.

Anfrage zu „Speermüll“: AfD macht sich wieder zum Gespött

6. Mit diesem Werbeclip blamiert sich die AfD

Die AfD Mecklenburg-Vorpommern hat einen Werbeclip veröffentlicht, der mit einem echten AfDler, seiner Frau & ihrem Haus in Mecklenburg-Vorpommern für einen AfD-Beitritt werben soll. Peinlich nur: Nichts davon ist wahr. Der Mann ist aus der AfD ausgetreten, nicht mit der Frau liiert & kommt aus Brandenburg. Die Partei hat inzwischen den Werbeclip auf ihrer Facebook-Seite verborgen.

Peinlich: Mit diesem Werbeclip blamiert sich die AfD

7. Oder das eine Mal als die Berliner Verkehrsbetriebe die AfD auf Twitter getrollt haben:

Vielleicht nimmt er das nächste Mal lieber das Fahrrad…

8. Mut(li) zum Tippfehler!

Oder meinten sie „Muttikulti“?

9. Wenn Umfragen nach hinten losgehen…

Da seht ihr’s, die AfD hat es selbst bestätigt, und auch die Lügenpresse kann es nicht leugnen: 77% der Bevölkerung wollen mehr Asylbewerber. Die AfD kann eben nicht alles schönschreiben. Auch nicht, dass Twitter-Umfragen und Repräsentativität nichts miteinander zu tun haben.

10. AfDler blamiert sich auf Twitter: Was ist denn die „Antifa“?

Das passiert, wenn die AfD mit der Realität konfrontiert wird. An den Fakten zum AfD-Mythos „Antifa“ beißt sich AfD-Abgeordneter Bystron die Zähne aus, als er den ARD-Faktenfinder Gensing auf Twitter anpöbelt. Und dabei argumentiert wie ein Kindergartenkind. Den Autounfall einer „Diskussion“ könnt ihr hier nachlesen:

AfDler blamiert sich auf Twitter: Was ist denn die „Antifa“?

11. Lehrer-Spitzelseiten totaler reinfall

Die Lehrer-Spitzelseiten der AfD sind ein ziemlicher Reinfall. Anstatt Gedankenpolizei spielen zu können, müssen die Rechtsextremen sich mit tausenden Spam-Beiträgen herumschlagen, wie sie jetzt zugegeben haben. Über 99% aller Einträge sind Spam & Spaßeinträge. Wir haben die lustigsten Eingaben gesammelt:

AfD-Spitzelseiten-Bilanz: Über 99% aller Einträge sind Spam & Spaßeinträge

12. Das berüchtigte Cola-Gate

Der AfD ist es im Dezember innerhalb kürzester Zeit gelungen, dass sich so ziemlich jede große Cola-Marke Deutschland sich von ihr distanziert hat. Die Blamagen und Peinlichkeiten für die Partei haben es inzwischen sogar in die internationalen Medien geschafft. Wir haben die ganze Geschichte zusammengefasst und alle Distanzierungen aufgelistet:

Colagate: Alle Peinlichkeiten der AfD & alle Distanzierungen der Cola-Marken

13. Dieser Stunt mit dem hammelsprung ging gewaltig nach hinten los

Die AfD entblößt ihr antidemokratisches Gesicht und blamiert sich dabei noch bis auf die Knochen. Sie wollte durch einen Hammelsprung beweisen, dass der Bundestag nicht beschlussfähig sei. Sie wollte zeigen, dass die „Altparteien“ sich nicht um Anwesenheit scheren. Doch am Ende waren mehr als genug Abgeordnete da. Die einzige Fraktion, die fehlte? Die AfD. Die saß in der Cafeteria. Hier die ganze Geschichte:

Blamage! Dieser Stunt der AfD ging gewaltig nach hinten los

12. Und zu guter Letzt war der größte Fail natürlich…

Doch jetzt mal ein ernstes WorT

Ich könnte die Liste noch viel länger machen, aber das bringt uns ja auch nicht weiter. Natürlich ist es einfach, sich über Rechtschreibfehler (viele) und Peinlichkeiten (noch mehr) lustig zu machen, doch wir müssen uns alle bewusst sein, dass diese Partei bei aller Lächerlichkeit ernsthaft antritt, wirklich gewählt wird und tatsächlich direkten und indirekten Einfluss auf die Politik und damit das Leben in unserem Land hat. Und was wirklich zu kritisieren ist, sind die Dinge, die sie fordern. Und einige Pläne der Partei bedrohen unsere Rechtsstaatlichkeit und liberale Zivilgesellschaft.

21 Aussagen, die zeigen, wie rechtsradikal die AfD wirklich ist

Die Partei nicht ernst zu nehmen ist vielleicht ein guter Weg, um zu verhindern, dass unmenschliche Forderungen oder verachtenswerte Aussagen als normal hingenommen werden, die Sorgen vieler Wähler dürfen aber nicht einfach beiseite geschoben werden. Sofern möglich, müssen wir auch versuchen, diesen Menschen zu helfen, sich nicht von Hass und Missgunst verblenden zu lassen. Diese Aufgabe obliegt vor allem der Regierung.

8 Dinge, die die Regierung tun könnte, um die AfD zu besiegen

Die unmöglichen Aussagen und fatalen Folgen einiger politischer Vorschläge der Partei sind nicht zum Lachen und ihnen sollte stets vehement widersprochen werden. Damit unsere Kultur des Miteinanders nicht endgültig zu einer Kultur des Gegeneinanders wird, damit wir uns unsere Weltoffenheit und Toleranz erhalten können und friedlich und ohne Angst zusammen leben können.

Artikelbild: Cookie Studio, shutterstock.com, Screenshots facebook.com/twitter.com

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Keine Satire: AfD will jetzt Milch statt Cola trinken

Ich trinke jetzt doch lieber Hafermilch

Nachdem ein inoffizielles Anti-AfD-Plakat von Coca Cola zu einem Eklat und zu diversen Distanzierungen von verschiedenen Cola-Herstellern von der AfD führte, ist heute ein weiteres Plakat aufgetaucht. Vergangene Woche gab es einen regelrechten Social-Media-Schlagabtausch mit Fakes und Boykottaufrufen, die alle für die Rechten peinlich endeten. Hier die ganze Geschichte:



JETZT kauft die AfD nur noch… Milch?

Ein Kreisverband hat jetzt in einer ganzen Reihe an peinlichen Stunts wirklich den Vogel abgeschossen. Da ihnen die Cola-Marken ausgegangen sind, versuchen sie es jetzt mit: Milch. Wirklich. Da posiert ein AfDler mit einer auf eine Tasse gephotoshoppter Kuh und erklärt stolz, dass er lieber Milch trinkt als „Zuckerwasser“.

Aber irgendwie passt es doch zur AfD:

Und vielleicht das schlimmste:

Volkskörper„? Das ist ein von den Nationalsozialisten gern verwendeter, antisemitischer Begriff. Da haben wir also alles, was die AfD ausmacht auf einem Bild: NS-Bezug und peinliche Selbstdarstellung. Das fand die AfD auch und hat den Post zwischenzeitlich wieder gelöschtIch steige trotzdem lieber mal auf Hafermilch um…

Artikelbild: Screenshot facebook.com, ShotPrime Studio, shutterstock.com, changes were made

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Jetzt geht es mit Bier weiter: Anti-AfD-Plakat von „Früh Kölsch“

Kein Bier mehr für die AfD?

Nachdem ein inoffizielles Anti-AfD-Plakat von Coca Cola zu einem Eklat und zu diversen Distanzierungen von verschiedenen Cola-Herstellern von der AfD führte, ist heute ein weiteres Plakat aufgetaucht. Vergangene Woche gab es einen regelrechten Social-Media-Schlagabtausch mit Fakes und Boykottaufrufen, die alle für die Rechten peinlich endeten. Hier die ganze Geschichte:



JETZT Kölsch

Nachdem Nutella und auch McDonald’s „Opfer“ von realen oder am PC erstellten Anti-AfD-Plakaten waren, ist jetzt „Früh Kölsch“ dran:

https://www.facebook.com/buntindersuedstadt/photos/a.1828082337416213/2769657836591987/?type=3&permPage=1

Ein offizielles Statment zum digital erstellten Plakat hat „Früh Kölsch“ noch nicht herausgegeben. Aber zunächst scheint es das Unternehmen nicht zu stören:

Artikelbild: Screenshot facebook.com

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„Premium-Cola“ im Interview: „Von mir aus kann die AfD komplett verdursten!“

„Ich bin kein Linksextremist, nur weil ich kein Bock auf Nazis habe!“

Zum #ColaGate der AfD haben wir mit einem der Gründer von „Premium-Cola“ gesprochen. Hier könnt ihr die Ganze Blamage der AfD nochmal nachlesen:

Colagate: Alle Peinlichkeiten der AfD & alle Distanzierungen der Cola-Marken

Das Interview führte Andreas Bergholz mit Miguel Martinez von Premium-Cola.



Wie kommt es eigentlich, dass noch kein AfD Politiker ein Foto mit eurer Cola Marke gemacht hat?

Uns gibt es in 200 Städten in Deutschland/Schweiz/Österreich, aber wir sind meistens in kleinen und alternativen Läden zu finden. In diesen kleinen Läden geht anscheinend die AFD nicht hin, weil sie entweder einen schlechten Geschmack haben oder keine coolen Freunde. Das wäre eine Erklärung, aber vielleicht haben sie auf unserer Instagram Seite geguckt, wie wir ticken und gesehen, dass wir uns u.a. mit einen tollen Bild des Künstlers Stefan Marx von Nazis distanziert haben:

https://www.instagram.com/p/BnRTmbghyfB/?utm_source=ig_web_copy_link

Und wir tun es auch immer wieder und wir werden es immer wieder tun. Nazis braucht niemand.

Wie bewerten Sie das Verhalten einiger AfD Akteure in Bezug auf die verschiedenen Cola-Marken, die sich bereits distanziert haben?

Manch AfDler geht die Sache genauso ran, wie sie an die Politik rangehen: Mit sehr wenig Analyse und Inhalt. Das erinnert an das Sommerinterview vom Typen mit dem Schlips. Von nichts eine Ahnung, aber ordentlich Rassismus! Ich habe den Eindruck, dass einige AfDler in den Getränkemarkt gerannt sind und irgendein Produkt gesucht haben, das sich noch nicht distanziert hatte. Und sie haben sich dabei überhaupt nicht mit Inhalten auseinandergesetzt. Na gut, die eine oder andere Marke war ja nie besonders politisch und andere Marken sind über die Vorlage froh und können jetzt ganz einfach Profil zeigen und für sich werben.

Geht der AfD langsam die Cola Hersteller aus, die Sie für sich vereinnahmen können?

Von mir aus können sie komplett verdursten!

Aber es wäre auch nicht falsch, wenn sie dieses Theater weiter treiben und den kompletten Lebensmittel- und Getränkemarkt abklappern würden. Wir würden dann schnell sehen, wer sich wie distanziert, wir würden sehen welche Marken Anstand haben und welche nicht.

Was für eine Haltung hat Premium-Cola als Unternehmen?

Wir sind Kollektiv organisiert und entscheiden alles im Konsens. Das einzige, was nicht zur Diskussion steht, ist unser Zentralwert, die Gleichwürdigkeit aller Menschen. Denn nur mit einer Gleichwürdigkeit von allen lässt sich eine echte Konsensentscheidung treffen. Bei uns gibt es keinen Chef und niemand hat mehr Macht als andere, ganz egal welche Position, Herkunft, Nationalität, Geschlecht, Hautfarbe, Religion, oder wie lange man in dem Land lebt. Mit dieser Basis versuchen wir ein neues Wirtschaftsmodell zu leben, das mehr auf Mensch und Natur achtet. Und das Verrückte daran, das machen wir u.a. mit einer Cola, das Symbol von Kapitalismus und Konsum!

Die AfD (Teile der CSU auch) nutzt geschickt demokratische Strukturen, um darauf hinzuarbeiten, sie für andere Menschen abzuschaffen. Wer anderen Menschen ihre Grundrechte abschaffen will, braucht sich selbst auch nicht auf deren Schutz zu berufen. Also wäre ein „punch nazis in the face“ legitimiert. Unser Zentralwert ist übrigens auch im Grundgesetz verankert. Wer sich daran nicht hält, sollte keine gesellschaftliche Relevanz haben. Deswegen gibt es bei uns eine klare Kante gegen AfD und sonstige Nazis.

Wäre es Ihrer Meinung nach angebracht, dass sich die Cola Hersteller geschlossen gegen eine Instrumentalisierung ihrer Marken von der AfD aussprechen?

Um die Instrumentalisierung geht es mir weniger. Zugegeben, es ist schon ekelhaft, wenn dein Produkt mit solchen Gestalten assoziiert wird. Aber ich wünsche mir eher eine grundsätzlichere Haltung gegen die AfD. Auch von Unternehmen, die noch nicht von einer AfD-Instrumentalisierung bedroht waren.

Es gibt tatsächlich schon die Überlegung, mit anderen alternativen Getränkemarken eine gemeinsame Erklärung rauszugeben, aber die Idee ist noch nicht ganz reif. Wir haben, ehrlich gesagt, mit den Getränkemarken, die sich bis jetzt geäußert haben nicht viel gemeinsam, weil sie in einer ganz anderen Liga als wir spielen. Uns gibt es kaum in Tankstellen, Supermärkten und großen Ketten, wir sind eher in kleinen Läden vertreten.

Aber die Haltung sollte über die Cola- und Getränkehersteller hinaus gehen. Wir brauchen eine klare Haltung gegen die AfD in der Gesellschaft. Ich glaube Antifaschismus muss raus aus der linksextremen Ecke und in der Mitte der Gesellschaft verankert werden. Es sollte eine absolute Selbstverständlichkeit sein, in Deutschland Antifaschist zu sein. Ich bin kein Linksextremist, nur weil ich kein Bock auf Nazis habe!

Abseits von Cola Herstellern: Müssten ihrer Meinung nach nicht mehr Unternehmen Stellung gegen Rassismus und Rechtspopulismus beziehen?

Ja. Zu viele verstecken sich hinter einer vermeintlichen Neutralität. Leider lässt Neutralität immer eine Tür nach rechts offen. Ich bin mir sicher, dass es die eine oder andere Marke gibt, die Angst hat, Opfer so einer Instrumentalisierung zu sein, weil sie sich dann Äußern müsste. Und viele wollen einfach ihr Geschäft machen. Denen ist es egal, ob sie Geld von Nazis nehmen. Hauptsache sie machen ihr Geld.

Zum Abschluss: Haben Sie und ihr Unternehmen noch etwas was Sie der AfD sagen wollen?

Nein. Wer heute noch AFD wählt, ist entweder sehr schlecht informiert oder ein Nazi. Und mit Nazis muss man echt nicht mehr reden. Keine Cola den Faschisten!

Artikelbild: premiumcola

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Colagate: Sinalco distanziert sich jetzt schon vorsichtshalber von Rassismus!

Einfach auf nummer sicher gehen

Inzwischen distanzierten sich im immer weiter ausufernden Cola-Gate sich schon mehrere deutsche Cola-Marken von der AfD. Und haben Statements für Weltoffenheit und Toleranz veröffentlicht. Die ganze absurde Geschichte mit allen Peinlichkeiten der AfD haben wir hier zusammengefasst:

Colagate: Alle Peinlichkeiten der AfD & alle Distanzierungen der Cola-Marken



Sinalco hat keinen bock darauf

In der düsteren Erwartung, dass es das Unternehmen „Sinalco“ als nächstes erwischen dürfte hat es beschlossen, ein älteres Statement für „für Vielfalt, Offenheit, Toleranz und Respekt“ auf ihrer Facebook-Seite zu verbreiten und neu zu bewerben. Damit niemand auf falsche Gedanken kommt. Beim neu angepinnten Post schreiben sie:

„Sinalco ist ein deutsches Familienunternehmen aus Duisburg, das für Vielfalt, Offenheit, Toleranz und Respekt steht. Diese Werte leben wir tagtäglich in unserem Unternehmen. Sie zeigen sich im Umgang miteinander als auch in der Zusammensetzung unserer Belegschaft. Sinalco gibt es in 50 Ländern dieser Erde. Auf diese Internationalität sind wir mehr als stolz und die Achtung gegenüber anderen Kulturen zeigt sich auch in den unterschiedlichen Sprachen, in denen unser Markenname Sinalco auf den Flaschen präsentiert wird.“

Artikelbild: Mark Nazh, shutterstock.com, Screenshot facebook.com

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Auch Afri Cola wehrt sich gegen Vereinnahmung durch die AfD!

Das #ColaGate geht weiter

Nachdem ein nicht-offizielles Plakat von Coca Cola mit einer Anti-AfD-Botschaft zu Weihnachten aufgetaucht war, riefen Rechte zum Boykott der Marke auf. Erst recht, als das Unternehmen gar keinen Anstoß an dem Fake nahm und deren Director Public Affairs & Communications die Sache mit „Nicht jedes Fake muss falsch sein“ kommentierte.

Pepsi & Coca Cola: Die ganze Geschichte der AfD-Blamage



Alle distanzieren sich von der AfD

Doch es wurde noch schlimmer: Inzwischen gab es bereits Distanzierungen von Pepsi Cola (Hier), fritz kola sowieso (Hier) und gestern auch noch Vita Cola! (Hier). Und jetzt kommt auch noch Afri Cola dazu. Malte Kaufmann von der AfD, der sich vor ein paar Tagen schon im Versuch, eine Alternativ-Cola zu „bewerben“, blamierte, indem er ausgerechnet zu fritz kola griff (Hier der Bericht), die für ihre klare Kante gegen Rassismus und Rechte bekannt sind, macht seinen zweiten Versuch mit Afri Cola.

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10217432536665021&set=a.10205699697111365&type=3&theater

Will die AfD, dass ihre Anhänger bald alle Marken boykottieren „müssen“? Oder ist jede Publicity, bei der man sich als das Opfer hinstellen kann, recht? Keiner weiß es so genau, jetzt aber meldete sich Afri Cola auf Facebook auf unsere Anfrage. Sie schreiben:

„Hallo und danke für die Nachricht. afri cola steht für Popkultur, d. h. für Freiheit und Toleranz. afri lässt sich von politischen oder sonstigen Vereinigungen nicht verbiegen, benutzen oder vereinnahmen. Grüße von afri“

Wer hätte es gedacht! Sie stehen für „Freiheit und Toleranz“ und lassen sich nicht „benutzen oder vereinnahmen“. Die lange Durststrecke der AfD auf der Suche nach einer „alternativen“ Cola ist wohl immer noch nicht beendet.

Artikelbild: Screenshot facebook.com, ShotPrime Studio, shutterstock.com, changes were made

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Höcke (AfD) bewirbt jetzt Vita Cola – Folgt jetzt die nächste Distanzierung?

Deutsche Cola für die AfD

Nachdem ein nicht-offizielles Plakat von Coca Cola mit einer Anti-AfD-Botschaft zu Weihnachten aufgetaucht war, riefen Rechte zum Boykott der Marke auf. Erst Recht, als das Unternehmen gar keinen Anstoß an dem Fake fand und der Director Public Affairs & Communications die Sache mit „Nicht jedes Fake muss falsch sein“ kommentierte. Daraufhin gab es Boykottaufrufe, peinliche Protestaktionen und weitere Fake-Bilder mit Pepsi, die jetzt rechtliche Folgen haben könnten.

Die ganze Geschichte mit allen Blamagen für die AfD findet ihr hier:

Pepsi & Coca Cola: Die ganze Geschichte der AfD-Blamage



Höcke mit Cola-Alternative

Nachdem die AfD versuchte, Pepsi zu vereinnahmen, was nach hinten los ging (Hier) und sogar mit fritz kola, das sich seit Jahren gegen Rassismus engagiert, daneben griff (Hier) reagierte gestern Thüringens AfD-Chef Höcke mit einem Pro-Vita-Cola-Post:

Auf der Homepage von VIta Cola war der Post von Höcke sogar zeitweise zu sehen, vermutlich aufgrund eines automatisierten Social-Media-Algorithmus. Bis jetzt hat der Konzern dazu noch keine Stellungnahme veröffentlicht. Auf Anfrage von uns wurde aber ein offizielles Statement von Vita Cola im Laufe des Tages angekündigt.

Update 10.12. 13:15: Vita Cola hat reagiert und sich distanziert!

Nächster Reinfall für die AfD! Auch Vita Cola distanziert sich!

Artikelbild: Screenshot twitter.com

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Du wirst nicht glauben, was die AfD wieder zu Coca Cola gemacht hat!

Sorry für Clickbait, aber:

Das #Colagate der AfD ist sehr lustig, keine Frage. Das Fake-Coca-Cola-Plakat, das dann doch nicht so falsch war, die Antwort der Rechten mit einem Pepsi-Plakat, das nach hinten los ging. Die ganze Entwicklung der Geschichte haben wir ausführlich mitverfolgt:

Pepsi & Coca Cola: Die ganze Geschichte der AfD-Blamage



Was ist jetzt passiert?

Nichts wirklich, um ehrlich zu sein. Tut mir leid für das falsche Versprechen, aber warte noch, bevor du wegklickst! Es ist eine Menge passiert, aber nicht wieder ein Fettnäpfchen der AfD zu Coca Cola. Aber was ich mich bei dem ganzen Thema gefragt habe und was du dich auch fragen solltest: Sind das Nachrichten? Die AfD macht sich wieder lächerlich und wird ausgelacht, aber ihre Anhänger kriegen das eh nicht mit und spielen sich wieder als Opfer auf? Business as usual.

Bei diesen ganzen Themen war nie Platz für Differenzierung. Und für ein Innehalten und sich Fragen, was wir davon haben, wenn wir die AfD auslachen. Verlieren sie dadurch auch nur einen Wähler? Werden dadurch ihre derzeit heiß laufenden Kampagnen der Diffamierung von politischen Gegnern mit Lügen (Hier) oder gegen den Migrationspakt, auch mit Lügen (Hier!) bekämpft?

Sprechen wir über irgendwas gesellschaftlich Relevantes? Haben wir erwähnt, dass ein geheimes, rechtsextremes Untergrundnetzwerk in Polizei, Bundeswehr und Verfassungsschutz von der taz aufgedeckt wurde? Dass fast 500 teils gewalttätige Rechtsextreme per Haftbefehl untergetaucht sind und nicht auffindbar sind (Hier)? Sprechen wir über Bildung, Klimawandel, Pflege, Altersarmut? Versteh mich nicht falsch. Ich war derjenige, der so viel über die AfD und Coca Cola geschrieben hat. Und es darf Platz für beides geben.

Die AfD auslachen ist wichtig, aber

Dass Coca Cola sich nicht so ganz von der Message des Fake-Plakats distanziert hat, ist gut und richtig. Das macht das Unternehmen auch nicht zum Musterbeispiel für „Antifa-Kapitalismus“. Wahrscheinlich war dem Unternehmen nur diese Schlagzeile lieber, wenn man „Coca Cola“ bei Google eingibt, als die Tatsache, dass ihr „Glacéau Smartwater“ am gleichen Tag zur „dreistesten Werbelüge des Jahres“ gewählt wurde und den „goldenen Windbeutel“ bekam. Foodwatch kritisiert, dass das Wasser von Coca-Cola satte 1,65€ pro Liter kostet – Dabei allerdings herkömmliches stilles Mineralwasser ist. (Quelle)

Und vergessen wir nicht andere Dinge, wegen welcher das Unternehmen in der Kritik steht. Verschiedene Umweltprobleme, wie Absenkung und Verunreinigung des Wassers einer Abfüllanlage in Indien, Vorwürfe der Unterstützung von Diktaturen, Vorwürfe der Diskriminierung von Schwarzen und HIV-Infizierten, Vorwürfe der Verletzung der Menschenrechte, Mord, Inhaftierung, Vertreibung von Gewerkschaftern in in Südamerika und anderswo. Wer mehr dazu lesen will, hier.

Ja, das ist weniger unterhaltsam und lustig

Niemand will anstrengende sozio-ökonomische Probleme und Zusammenhänge lesen, düstere Lügen-Kampagnen, die leider viel zu erfolgreich sind und hinter jeder Aussage ein „Aber“ anhängen. Wenn man stattdessen einfach Rechte dafür auslachen kann, dass sie sich lächerlich machen. Und wir werden das auch weiterhin machen, keine Sorge. Ich werde bald auch wieder darüber berichten, wie die AfD aus Versehen Antifaschisten oder den Sohn eines Syrers ehrt. Oder die nächste peinliche Aktion, die garantiert kommen wird.

Aber wir dürfen nicht zu zu leicht unterhaltenen Konsumenten verkommen, die den Diskurs zu „Guck mal, wie doof mein politischen Gegenüber ist!“ verkommen lassen. Wir können und müssen differenziert argumentieren, kritisieren und gerne auch mal loben. Aber wer Coca-Cola dafür lobt, dass sie sich nicht so ganz von einer Anti-AfD-Aussage distanziert haben, der sollte beispielsweise nicht fritz-kola vergessen, die seit Jahren klare Kante gegen Rassismus und Rechtsextremismus zeigen. (Hier)

Und tut mir nochmal leid wegen der falschen Versprechungen. Aber bevor wir uns in die nächste Geschichte stürzen, bei der die AfD sich blamiert hat, wollte ich diesen Aufruf zu Differenzierung nicht vermissen. Nein, wir machen nicht „blind Werbung für Coca Cola“, nein wir haben auch andere Argumente gegen die AfD. Danke für deine Aufmerksamkeit. Zur Versöhnung hier noch ein kleiner Lacher von unseren Freunden von Hasshilft:

Artikelbild: Screenshot twitter.com

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