Sorry SPD: Nicht nur die CDU kuschelt mit Neonazis

Kommentar

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Lieber Genosse Lars Klingbeil,

dass die CDU nun schleichend beginnt, mit der AfD gemeinsame Sache zu machen, schockiert mich und ist eine Gefahr für unsere Demokratie. Das sehen wir beide durchaus ähnlich (Quelle).

Aber gerade Du solltest an dieser Stelle mal ganz kleine Brötchen backen. Im Folgenden einige Vorfälle der letzten zwei Wochen (!):



3 Fälle von SPDlern, die Nazis hofieren

1. In Wurzen kommt der SPD-Oberbürgermeister Jörg Röglin aus seinem Rathaus heraus gelaufen, um den stadtbekannten gewaltbereiten Neonazi Benjamin Brinsa freundlichst zu herzen und anschließend in das Rathaus zu bitten:

2. In Hanau verleiht der SPD-Oberbürgermeister Claus Kaminsky ohne Not einen Ehrenbrief an den Neonazi Bert-Rüdiger Förster. Der sitzt für DIE REPUBLIKANER in einer Fraktion mit der NPD im Kreistag. Quelle.

3. In Altenstadt wählt der SPD-Ortsbeirat Ali Riza Agdas den Neonazi Stefan Jagsch zum Ortsvorsteher (Jagsch wird wohl als berühmtester Email-Versender in die Geschichte des Internets eingehen). Quelle.

SPd soll ihre hausaufgaben machen

Die Polemik gegen die CDU, die ich im Übrigen durchaus teile, ist billig und perfide, wenn sie von jemandem kommt, der seinen eigenen Laden nicht im Griff hat.

Sorg bitte dafür, dass die SPD ihre Hausaufgaben macht, anstatt Dich auf das Niveau des politischen Gegners herab zu lassen.

Herzliche Grüße,
Dein Stephan

Artikelbild: Screenshot twitter.com

 

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