Abrechnung mit Tim K.s Häme über Sawsan Cheblis Schwangerschaft

| Kommentar | 23. Januar 2020

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Moin Tim K.!

Mit deinem neuen Text zur Schwangerschaft von der Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli, hast du neue moralische Untiefen ausgelotet. Meine besten Glückwünsche zu der erneut abgesenkten Niveaulimbostange. Ich bin mir sicher, dass du dich, ob des Beifalls in deiner Filterbubble, unglaublich toll fühlst. Du denkst sicher, dass dir da ein neuer literarischer Höhenflug geglückt ist, der Schiller vor Neid erblassen lassen würde.

Das Gegenteil ist leider der Fall. Deine Sprüche sind vorhersehbar, die Witze und Neologismen auf dem Niveau eines Drittklässlers und dein Vulgärhumor würde sogar Mario Barth dazu bringen, so sehr mit dem Kopf zu schütteln, dass er Gefahr liefe, einen Bandscheibenvorfall zu erleiden. Schiller hingegen rotiert gerade in seinem Grab um alle erdenklichen Achsen.

Dass Leute in deinen Kommentarspalten deinen “köstlichen Witz” feiern und deine “wohlgesetzten Worte” bestaunen, bedeutet – und ich glaube, das weißt du – nicht etwa, dass dein Humor von besonderes raffinierter Couleur ist, oder deine Worte von erstaunlicher Tiefe sind. Nein. Das beweist lediglich das Versagen unseres Bildungssystems bei diesen armen Menschen. Es fällt mir wirklich schwer, zu glauben, dass es tatsächlich da draußen Menschen gibt, die Ergüsse von vergleichbarem Niveau lesen und nicht genervt aufstöhnen.



Wer missgönnt jemandem eine Schwangerschaft??

Wie moralisch verkommen muss ein Mensch eigentlich sein, um einem anderen Menschen etwas so wundervolles und magisches, wie eine Schwangerschaft zu missgönnen. Nein, bei der Missgunst bleibt es bei dir ja nicht. Tim K. reicht es nicht, abfällig zu schnauben. Du musst beleidigen, herabwürdigen und, wie der vorhin bereits erwähnte Drittklässler, höhnisch über die Vaterschaft spekulieren.

Jetzt könnte man natürlich darüber nachdenken, wie man so wird. Wie wird man zu einem Tim K.? Da ich dich persönlich nicht kenne – und, da bin ich ja ehrlich, das ist auch gut so – bleibt mir nur das Hypothetisieren. Vielleicht beruht deine Missgunst ja auf der alten Frustration deiner verlorenen Strafprozesse wegen Körperverletzung und illegalem Waffenbesitz (Mehr dazu).

Bist du neidisch?

Vielleicht auch auf der unterbewussten Erkenntnis, Politiker dafür zu rügen, Steuergelder zu verschwenden, selber aber, als suspendierter Polizeibeamter nichts in deinem Leben zustande bekommen hast, außer hauptberuflich der Demagogie nachzugehen. Und das nicht einmal besonders gut.

Vielleicht bist du auch neidisch, weil Frau Chebli hat, was du dir insgeheim sehnlichst wünschst. Vielleicht bist du auch einfach nur ein schlechter Mensch. Manchmal ist die einfachste Erklärung ja die zutreffendste. Ich weiß es nicht. Eine Redensart, die vermeintlich aus Simbabwe stammen soll, besagt: “Ein schlechter Mensch kennt sich selbst am besten.” Ich glaube, nein, ich hoffe, das trifft auch auf dich zu.

Wenn sich nämlich am Ende heraus stellen sollte, dass du deine Beiträge wirklich so meinst, wie du sie schreibst und du dich wirklich für einen Philosophen und Literaten hältst, müsste ich dir vielleicht sogar deine Scharfmacherei ein klein wenig nachsehen. Aber, das hast du ja am eigenen Leib erfahren: Dummheit schützt vor Strafe nicht und Karma is a bitch. *Küsschensmiley*

Zum Schluss möchte ich aber noch etwas Positives schreiben:

Liebe Frau Chebli,

ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen alles erdenklich Gute für Ihre Schwangerschaft und die Zeit danach. Ich drücke alle verfügbaren Daumen, dass alles gut verläuft und Sie die Unterstützung erhalten, die Sie sich in dieser, nicht immer einfachen Zeit wünschen könnten.

Und dir, Tim, wünsche ich, im Gegensatz dazu, was deine Follower so manchem Menschen wünschen, nicht den Tod, oder eine Vergewaltigung. Vielleicht trittst du einfach ganz übel mit dem kleinen Zeh gegen den Bettpfosten und der Mist entzündet sich dann richtig dolle übel, sodass du eine Woche nicht mehr richtig laufen kannst, oder so. Mir eigentlich egal. Hauptsächlich wünsche ich dir auch nichts Gutes.

So genug Dampf abgelassen.

Cheers, Tim. Küsschen auf die Eichel, Diggi.

Hinweis vom 11.02.2020:

In einer früheren Version hieß es, dass Tim K. “frühberenteter Polizeibeamter” gewesen sei und noch “auf der Gehaltsliste stehe” und “an der Zitze der Steuerzahler” hänge. Korrekterweise ist zu erwähnen, dass er nicht frühberentet ist, sondern 2010 nach seiner U-Haft vom Polizeidienst suspendiert wurde (Link) und laut Belltower News seit Dezember 2017 keine Bezüge mehr einstreicht (Link).

Artikelbild: Mark Nazh, shutterstock.com / Screenshot facebook.com

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