„Arbeitsverweigerung“: AfD hat für 35.000€ Akteneinsicht verlangt & ist dann nicht hingegangen

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„Arbeitsverweigerung“

Die AfD wettert gerne gegen vermeintliche Steuerverschwendungen wegen der Flüchtlingskrise. Dafür hat die AfD-Fraktion im Landtag von Schleswig-Holstein im November im Finanzausschuss wegen des Erwerbs von Wohn-Containern während der Flüchtlingskrise Akteneinsicht beantragt. Um diese zu beschaffen trugen Mitarbeiter von „von Verwaltung, Finanz- und Innenministerium sowie Gebäudemanagement Schleswig-Holstein“ mühselig alle Informationen zusammen, so SSW-Sprecher Per Dittrich (Quelle).

Man habe dafür tagelang recherchiert und gesammelt, es sollen 450 Arbeitsstunden und 35.000€ dafür angefallen sein. Am Ende lagen die Akten vier Wochen zur Einsicht für die AfD bereit. Die ist aber nie aufgetaucht. „Unsere Landesbediensteten haben gewiss Besseres zu tun, als sinnlos Papierberge für die AfD zu stapeln“, meint Lars Harms und spricht von „Arbeitsverweigerung“ der AfD.

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AfD wohl öfter abwesend

Der FDP-Abgeordnete Dennys Bornhöft erzählt auf Harms Facebook-Seite darüber hinaus, dass die AfD nicht im Sozialausschuss anwesend gewesen sei. Auch Lasse Petersdotter (Grüne) erzählt von einer Anhörung ohne AfD-Präsenz. Petersdotter, der ebenfalls im betreffenden Ausschuss saß, bestätigte die Angaben Harms auch noch einmal.

Screenshot facebook.com

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Die AfD spricht hingegen von einem „Büroversehen“, räumt aber ein, dass sie die Akteneinsicht versäumt hat. Sie möchten allerdings um einen neuen Termin zur Akteneinsicht bitten (Quelle).

Artikelbild: Screenshot facebook.com, Prostock-studio, shutterstock.com

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