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In 5 Schritten zum Balkonsolar – So wischt ihr Putin eins aus!

von | Jul 6, 2022 | Aktuelles, Umwelt/Klima

Einleitung

Die Strompreise für Haushalte in Deutschland steigen seit Jahren (Quelle) und wer Pech hat, der fällt nach der Pleite seines Billig-Strom-Anbieters in den teuren Grundtarif des Grundversorgers (mehr Informationen). Dort zahlt man dann auf jeden Fall deutlich mehr als bei einem selbst gewählten Stromanbieter. Und seit Putins Russland in die Ukraine eingefallen ist, steigen die Preise noch stärker. Und viele Bürger:innen wollen auch etwas tun, um unabhängiger zu werden. Viele überlegen sich daher, selbst Strom vom Balkon oder der Terrasse zu erzeugen. Dieser Artikel soll einen Einstieg in das Thema Balkonsolar ermöglichen. Der Artikel basiert zum Teil auf dem TEDx-Talk, den unser Autor Sebastian Müller in Freiburg gehalten hat. Hier hat er alles noch ein wenig ausführlicher beschrieben und auch auf einige der Herausforderungen hingewiesen.

Klar sparen wir mit Balkonsolar erstmal kein Gas zum Heizen, aber in Zukunft werden wir über die sog. Sektorenkupplung Wärme, Strom und Mobilität verbinden. Und da zählt jede Kilowattstunde, weil wir über Wärmepumpen heizen werden oder z.B. unser e-Bike aufladen. Wenn dann immer mehr Leute Elektroautos haben, werden wir auch viel mehr Strom für Mobilität brauchen (und kein Öl mehr, übrigens braucht auch dein Benzinauto viel Strom (Quelle) und der Primärenergieverbrauch eines Elektroautos ist auch niedriger als der eines Benzinautos).

Viele Verbraucher:innen fragen sich daher, was sie tun können. Solarparks benötigen viele Monate, bis sie betriebsbereit sind, Windparks oft Jahre (Quelle), bis die Genehmigungen durch sind. Selbst in Wohneigentümergemeinschaften benötigt es häufig lange Diskussionen, bis Dächer vermietet oder selbst zur solaren Energieerzeugung genutzt werden. Und Handwerker:inen für Dachanlagen sind derzeit oft bis ins kommende Jahr ausgebucht. Balkonkraftwerke dagegen können in wenigen Tagen installiert werden. Und erlauben auch Haushalten mit geringem Einkommen, an der Energiewende teilzunehmen und davon zu profitieren. Jetzt zum Gastbeitrag:

In fünf Schritten zum Balkonsolar

Gastbeitrag von Sebastian Müller

Erster Schritt: Sich über Balkonsolar informieren!

Obwohl es hier im Artikel um Balkonsolar gehen soll, ist mein erster Rat: Prüft, wo ihr Strom verbraucht und reduziert diesen Verbrauch. Ohne große Verluste an Lebensqualität lassen sich schon deutliche Einsparungen erzielen. (Tipps hier und hier). Eine gute Strategie ist es, daheim erstmal die Elektrogeräte durchzumessen. Viele Verbraucherzentralen oder die Energieberatung bieten Strommesser für die Steckdose zum Ausleihen. Oder man kauft sich ein günstiges Gerät (z.B. hier), das man später auch zum Messen der Erzeugung des Balkonsolargeräts verwenden kann. Auch schaltbare Steckdosen können messen.

Zum Teil gibt es Geräte, die laufen den ganzen Tag und man braucht sie gar nicht oder nur zu einer bestimmten Zeit. Durch einen schwer zugänglichen Stecker schaltet man sie aber aus Bequemlichkeit nicht aus. Und dann gibt es noch die Geräte, die so tun, als seien sie ausgeschaltet, aber sie ziehen trotzdem Strom. Wenn man so ein Gerät findet, dann kann man in eine günstige schaltbare Steckdose investieren und so Geld und Energie sparen.

Es lohnt sich!

Balkonsolar

Erstmal: Es hat mit Strom zu tun, aber man muss keine Angst haben. Man sollte sich jedoch erstmal einlesen – so wie man das halt macht, wenn man ein neues Gerät kauft.

Viel bauen oder besonders “handwerklich begabt” sein muss man auch nicht. Viele Menschen haben ja auch schon mal ein IKEA-Regal aufgebaut. Es hilft aber, wenn man sich ungefähr eine Stunde Zeit nimmt und noch einen Freund einlädt, um einem zu helfen. Denn in der Regel muss ein Standardsolarmodul in der Größe von 1,70 m auf 1m pro mit einem  Gewicht von ca. 20 kg muss bewegt werden. Vereinzelt gibt es bereits sehr leichte Module, die unter fünf Kilogramm wiegen. Aber diese haben sich noch nicht am Markt durchgesetzt. Diese wären sehr spannend, weil man sie ggf. mit Metall-Kabelbindern festmachen könnte.

Zunächst mal gilt es also abzuklären, ob man einen Balkon, Garten, Terrasse oder sonst was hat, das nicht die ganze Zeit im Schatten liegt und nicht nach Norden ausgerichtet ist. Solarmodule sind heute schon so gut, dass man auch mit einer Ausrichtung nach Westen, Osten oder ganz traditionell Süden viel Strom erzeugen kann. Und sie können auch senkrecht nach unten hängen und brauchen nicht in einem bestimmten Winkel ausgerichtet werden, auch wenn ein Winkel durchaus bis zu 30 Prozent mehr Ertrag bringen kann – hier sollte man abwägen, ob der größere Ertrag auch die aufwändigere Aufhängung rechtfertigt. Durch einen Winkel schaffe ich ggf. eine Überdachung mit deutlich höheren Windlasten und schärferen Regeln (mehr hier).

Und ganz wichtig: Wir brauchen eine Außensteckdose. Wenn vorhanden, toll, wenn nicht, der Vermieter wird sich sicher freuen, wenn dies nachgerüstet wird und damit der Balkon an Attraktivität gewinnt. Durch Fenster bohren wird nicht empfohlen, da hierbei die energetischen Wärmeverluste nicht zu vernachlässigen sind. Manche Häuser haben auch Lüftungsschlitze, hier könnte man ggf. auch ein Kabel nach innen legen.

Elektriker und Normen

Brauche ich einen Elektriker? Und muss ich mich mit viel Bürokratie rumschlagen? Grundsätzlich hängt das davon ab, wie “korrekt” du sein und auf wie viele Vorschriften du achten willst.

Bevor man sich in die Normen stürzt, sollte man sich deutlich machen, was elektrische Normen sind und wie sie entstehen. Wikipedia weist darauf hin, dass Normen nicht im leeren Raum entstehen, sondern unter Umständen von den Interessen der Mitglieder des Normungsgremiums geleitet sind. “Im Gegensatz zu unterstelltem Allgemeininteresse kann die Normung auch verwendet werden, um Abgrenzungen gegenüber Wettbewerbern aufzubauen.”

Eine gute Zusammenfassung der Diskussion und den Ablauf im VDE Normungsgremium findet sich im Heise Online Artikel, der aber auch deutlich macht, dass es einen Split im Normungsgremium gibt. Wegen der besonders strengen Deutschen VDE-Norm zeige ich hier zwei Wege: Den “Guerilla” Weg, bei dem man sich nicht so sehr um Vorschriften und Bürokratie kümmert. Und den “offiziellen” Weg. Am Ende des Artikels musst du selbst entscheiden, welchen dieser Wege du gehen willst, auch wenn ich hiermit offiziell Einhaltung von Vorschriften und Gesetzen empfehle.

Lohnt sich das?

Die Forschungsgruppe Solarspeichersysteme der HTW Berlin hat einen Stecker-Solar-Simulator entwickelt. Mit diesem Rechner kann man ungefähr sehen, wie viel Strom und Geld jemand mit ei­nem Stecker­solar­gerät am Balkon, an der Haus­wand oder auf dem Dach ein­sparen kann. Allerdings sind die Ergebnisse eben nur als Abschätzungen zu betrachten.

Als Faustregel würde ich sagen, dass sich die Geräte je nach Eigenverbrauch, Sonne, Ausrichtung, Anschaffungskosten, etc… ungefähr nach 5 bis 10 Jahren amortisieren. Allerdings halte ich diese Berechnungen immer für ein wenig fragwürdig. Bei keinem anderen Haushaltsgerät fragt man sich: “Ah, so ein neuer Fernseher, der amortisiert sich nach wievielen Monaten durch eingesparte Kinobesuche?” Oder: “Wieviel Brot muss ich mit dem neuen Mixer und Backofen backen, damit diese sich lohnen?” Aber diese Abwägung bleibt natürlich jedem selbst überlassen.

Zweiter Schritt: Ein Balkonsolar-Gerät kaufen

Die Liefersituation in Deutschland ist ein wenig angespannt. Das hat damit zu tun, dass gerade die Wechselrichterhersteller dieses Jahr schon teils die vierfache Menge der Geräte, die im Jahr 2020 verkauft wurden, ausgeliefert haben und das Jahr nur halb rum ist. Dazu kommen noch gesperrte Häfen in China und der Elektronikteilemangel. Aber es wird besser und auch die Preise sinken wieder.

Daher würde ich raten, Zeit lassen, Angebote vergleichen, überlegen, wie man es aufhängt, ggf. erst auch mal mit den Nachbarn und dem Vermieter sprechen. Und dann ganz in Ruhe recherchieren, wo ich mein Balkonsolar-Gerät herbekomme. Immerhin scheint es deutlich mehr Unternehmen zu geben, die Geräte verkaufen, nicht nur die spezialisierten Versender, sondern inzwischen auch Baumärkte.

Bei sehr günstigen Angeboten – die vom Durchschnitt am Markt krass abweichen – ist Vorsicht angebracht, man sollte vor der Bestellung prüfen, ob die Geräte die VDE Norm VDE-AR-N 4105:2018-11 “Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz“ und die DIN VDE V 0124-100 (VDE V 0124-100):2020-06 “Netzintegration von Erzeugungsanlagen – Niederspannung“ erfüllen (mehr dazu). Seriöse Anbieter stellen diese Zertifikate meist auf ihrer Website zum Download bereit, da sie für eine spätere Anmeldung benötigt werden.

Anbieter, mit denen ich bisher gute Erfahrungen gemacht habe, sind solarista und solarpeak. Gute Übersicht über Schnäppchen in dem Bereich, bietet die Plattform: zackstrom.de. Sonstige große Versender sind diese: alpha-solar, Münchner Solarmarkt, yuma. Da der Volksverpetzer keine Affiliate Links nutzt und komplett unabhängig ist, sind diese Links nur als persönliche Hinweise zu verstehen und für diese und alle weiteren Empfehlungen im Artikel wurde auch nichts an Volksverpetzer gezahlt. Eine eigene Recherche ist aber immer sinnvoll.

Dritter Schritt: Das Balkonsolar-Gerät anbringen

Viele hängen ihre Balkonsolar-Geräte an den Balkon. Wer hätte es gedacht? Dafür gibt es bei den meisten Versendern schon die Halterungen mit. Jeder Anbieter hat seine eigene Halterung entwickelt. Für Menschen, die diese einzeln bestellen wollen, empfehle ich die Halterungen von solarhook, diese lassen sich gut in Standardmodule hineinschieben und selbst festmachen. Haben die Balkone keine Streben, sondern eine geschlossene Platte, rate ich zu der Befestigung von Solar Peak.

So kann man die Module einfach an den meisten Balkonen anbringen. Hierzu sollte man auf jeden Fall mit dem Vermieter oder der Wohnungseigentümergemeinschaft Kontakt aufnehmen. Wenn im Mietvertrag oder in den Vereinbarungen (Teilungserklärung oder Gemeinschaftsordnung) der Wohnungseigentümergemeinschaft das Anbringen von Objekten am Balkongeländer nicht explizit verboten ist, besteht dafür zwar formal keine Notwendigkeit. Auf gemieteten Flächen wie Balkon, Terrasse, Garten etc. bedarf es sowieso keiner Zustimmung.

An oder auf Gemeinschaftsflächen wie Fassaden, Brüstungen oder auf Dächern empfehlen ich die Rücksprache mit dem Vermieter oder der Eigentümergemeinschaft. Auf der Website des Balkon.Solar Vereins, gibt es dafür ein Musteranschreiben. Wenn der Vermieter sich quer stellt macht, hilft gerade bei großen Vermietern, die in der Öffentlichkeit stehen oder auch sich mit “Öko-Projekten” schmücken, der Verweis auf diese. Lokalzeitungen greifen solche Fälle auch gerne auf.

Aber man kann sie auch auf dem Balkon aufstellen, dann hat man den Vorteil, dass man keine Zustimmung des Vermieters oder der Eigentümergemeinschaft braucht (Quelle, Quelle). Oder man baut sich einen Tisch, es gibt eine Anleitung von Guido Burger. Andere Leute legen die Module einfach auf ihre Terrasse oder ein Flachdach. Hierfür gibt es spezielle Anbringungen, man kann sich aber auch selbst etwas bauen (Mehr dazu). Die meisten Versender legen ihren Paketen eine recht gute Anleitung bei und haben auch YouTube Videos.

Schritt vier: Soll man es anmelden oder sein lassen? 

Und hier entscheidet sich nun, ob man „Guerilla“ ist oder normkonform agiert.

Der Solar-Guerillero würde nun mithilfe des Schuko Steckers einfach einstecken und nichts weiter tun, außer sich über eine möglicherweise niedrigere Stromrechnung freuen. Es wäre natürlich denkbar, dass der Energieversorger – wenn es sich um eine “moderne Messeinrichtung” handelt. Das erkennt man meist daran, dass sie ein LCD Display hat – beim Ablesen entdeckt, dass Strom eingespeist wurde.

Das “einfach Einstecken” ist ungefährlich, weil die Micro-Wechselrichter, die der Norm entsprechen, sich innerhalb von Millisekunden abschalten, wenn sie kein Netz mehr sehen, daher kann man sich an den Metallkontakten (auch eines normalen Schukosteckers) keinen elektrischen Schlag holen. Ich betreibe seit 2019 mehrere Balkonsolargeräte auf dem Flachdach über meiner Terrasse und das läuft alles gut. Nochmal: Nicht die Empfehlung von Volksverpetzer.

Für den normkonform agierenden Bürger gibt es nun weitere Schritte.

Anmeldung beim Netzbetreiber

Steckdosen-Solarmodule, die in das öffentliche Netz einspeisen, müssen beim Netzbetreiber angemeldet werden. Viele Netzbetreiber bieten auch eine vereinfachte Anmeldung. Daher, wenn der Netzbetreiber keine formlose E-Mail akzeptiert, kann man aus Nettigkeit auch ein online Formular nutzen. Wenn der Netzbetreiber hier sagt, er akzeptiere nur eine Anmeldung durch einen zertifizierten Elektrobetrieb oder Elektriker (“Nur mit Stempel!”), dann ist das allerdings wirkungslos.

Der Netzbetreiber kann auch kein Verbot ausspreche, außer er könnte schädliche Netzrückwirkung nachweisen, was unmöglich sein sollte, solange man die Normen (VDE AR-N 4100 und die VDE-AR-N 4105) für fest installierte Photovoltaikanlagen einhält.

Anmeldung beim Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur

Ortsfeste Steckdosen-Solarmodule müssen laut Marktstammdatenregisterverordnung registriert werden. Nicht ortsfeste Einheiten müssen nicht registriert werden. Es ist bisher immer noch nicht abschließend geklärt, wann ein Steckdosen-Solarmodul ortsfest ist, die BNetzA geht davon aus, dass sie angemeldet werden müssen (Quelle), andere Quellen nicht. Selbst bei den „großen“ PV-Anlagen ist laut der Website der Deutschen Gesellschaft für Solarenergie kein Fall bekannt, bei dem bei der Nichterfüllung von Meldepflichten auf bisherigen gesetzlichen Grundlagen ein Bußgeld verhängt wurde. Folge der Nichtanmeldung wäre, dass man keine Einspeisevergütung bekommt.

Entscheide ich mich für die Anmeldung, so kann ich diese auf marktstammdatenregister.de vornehmen.

Tausch der Steckdose durch einen Elektriker

Wenn ich jetzt ganz normkonform vorgehe, muss ich einen Elektriker rufen, der die Schukosteckdose auf meinem Balkon gegen eine Wieland-Dose tauscht (mehr Infos). Dieser wird dann wahrscheinlich noch den Stromkreis durchmessen und die Sicherung von 16 Ampere auf 13 tauschen. In der Regel kostet das so zwischen 100 und 200 EUR. Das liegt daran, dass Elektriker derzeit gut ausgelastet sind und solche Kleinaufträge unattraktiv. Es ist aber technisch eigentlich nicht notwendig und viele nutzen einfach einen Schuko-Stecker.

Förderung

Zum Teil gibt es in einzelnen Städten Förderungen für den Einbau von Balkonsolargeräten. Eine Übersicht findet sich in diesem Artikel. Möglicherweise ergibt es auch Sinn, mit dem Anliegen bei der lokalen Ratsfraktion öko-affiner Parteien vorstellig zu werden.

Wann sollte man auf jeden Fall einen Elektriker konsultieren?

Wenn der Zählerplatz ein weißer Kasten aus Metall ist, was meist so ab den 1990er Jahren eingebaut wurde, dann nicht. Und wenn man aber z.B. einen schwarzer Zähler auf einem schwarzen Zählerplatz und dieser Zähler auch noch ein Rädchen hat, das sich dreht, dann sollte man tauschen. Wenn man dagegen einen schwarzen Zähler auf einem grauen Kasten hat oder einen digitalen Zähler, dann wahrscheinlich nicht. Gute Bilder und Erläuterungen gibt es hier. Allerdings kann beim Zählerwechsel der Teufel im Detail liegen: Der sogenannte turnusmäßige Zählerwechsel, also die Modernisierung, die der Netzbetreiber durchführen muss, ist kostenfrei. Wenn ich das aber selbst beauftrage, dann trage ich erst mal als Kunde die Kosten.

Sinnvoll wäre es auch, wenn der Zähler eine Rücklaufsperre hat. Digitale Zähler sind in der Regel Zweirichtungszähler und brauchen das nicht, aber analoge Zähler brauchen die und haben sie meistens. Das Symbol ist leider auch meist sehr klein. Es empfiehlt sich hier, bei Fragen das FAQ der Deutschen Gesellschaft für Solarenergie durchzulesen, das wirklich sehr gut beim Thema Zählerwechsel und Zähler informiert.

Und Schritt fünf?

So einen richtigen Schritt fünf gibt es nicht. Aber die Nachbarn werden sicher fragen. Deshalb ist der Schritt fünf für mich immer: Allen erzählen, wie einfach das geht!

Messen

Sobald ein Balkonsolar-Gerät im Haushalt vorhanden ist, haben die meisten Menschen ein großes Bedürfnis, die Erzeugung zu messen. Dafür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Entweder mit dem oben genannten sehr einfachen Messgerät, oder etwa mit einer Fritz Dect 210 Feuchtraumsteckdose, die braucht allerdings eine FritzBox oder auch Shelly 1PM, entweder zum Einbau in die Steckdose oder als Stecker (mehr Infos). Teils bieten auch die Hersteller schon etwas an, wie Enverbridge, das Hoymiles DTU Waylight, das ECU-B von APSystems oder den Growatt WiFi Stick.

Man kann auch selbst basteln, aus alten Modulen, aber das ist komplizierter, vor allem wenn man erst die Module finden muß. Anleitungen gibt es hier und auch hier.

Weitere Informationen

Artikelbild: Sebastian Müller

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