Neonazistische Ausschreitungen auf Züge in Zwickau – Hintergrundrecherche

| Recherche AfD | 2. Mai 2022


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Fazit

Wir erleben fast täglich ein Aufkeimen nationalsozialistischer Taktiken. Wie man unschwer gestern wieder in Zwickau erleben durfte, gehören dazu auch Taktiken der SA. Der Straßenkampf als Mittel, um diese Republik, die Demokratie zu destabilisieren, um sich nachher als Retter darzustellen. All das kennen wir von der SA, von der NSDAP, vom Stahlhelm, und anderen anti-demokratischen Parteien oder Gruppierungen der Weimarer Republik.

Dass in Sachsen aber die Polizei nicht mal im Geringsten die Anreise nach Zwickau im Blick hatte, trotz der Ereignisse in den Jahren davor, ist an Dreistigkeit nicht mehr zu erklären. Entweder ist man über rechtsextreme Szene in Sachsen nicht informiert oder man ist auf dem rechten Auge dermaßen blind, dass man bewusst wegschaut bei der Planung und solche Ereignisse einfach wohlwollend mit einplant? Anders kann man sich diese Ausschreitungen schon bei der Anreise doch nicht mehr erklären.

Der neue sächsische Innenminister hatte gestern keinen guten Einstand, nein, es war das größtmögliche Versagen auf ganzer Linie. Es sei gesagt, wenn wir von „Gegen die Alternative für Deutschland“, die diese Zeilen schreiben, mehr Informationen über die neonazistische Szene in Sachsen haben, als die Behörden in Sachsen, dann läuft seit langen in Sachsen vieles verkehrt. Bewusst oder unbewusst lässt man Neofaschisten, Neonazis ihren anti-demokratischen Spuk ausführen und ist dann jedes Mal erschüttert „Wie konnte das nur passieren?“.

Es passiert, weil die Landesregierung in Sachsen offenbar eine unglaublich schlechte Arbeit macht und die Feinde der Demokratie nicht da sucht, wo sie stehen.

Artikelbild: Screenshot

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