Böser Verdacht: Reitschuster heimlich von Russland finanziert?

| Satire | 18. April 2021

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Ungeheuerlicher Verdacht, der verschwiegen wird

Das Internet ist ein Schelm! In den sozialen Netzwerken wird immer wieder über den Blogger Reitschuster und seinen gleichnamigen Blog diskutiert. Und dabei wird ein Verdacht geäußert, der – das sei hier explizit erwähnt – ebenso ungeheuerlich ist wie unbelegt. Es gehört zum journalistischen Ethos, über haltlose Verdächtigungen nicht zu berichten. Andererseits ist eine Verdachtsberichterstattung sogar höchstrichterlich abgesegnet, wenn es zumindest ernst zu nehmende Anhaltspunkte für einen Verdacht gibt. Zudem sind Gerüchte, die massiv kursieren, und viele Hinweise von Lesern auf das Thema schon per se ein Berichterstattungsgrund.

Deshalb sei der Fall hier nicht verschwiegen. Aber der Reihe nach. In unseren Kommentarspalten und durch böse Twitter-Nutzer wird die Frage immer wieder aufgeworfen: „Über 700 Fälle von Desinformationen seit 2015 von Russland. Da frage ich mich, wenn ich das hier lese, für wen arbeitet Reitschuster wirklich?” Seine Schlagzeilen und Artikel würden – um es so neutral wie möglich auszudrücken – in den Augen der Beobachter verdächtig den Fake News russischer Staatsmedien gleichen. „Ich glaube ja, er wurde von Putin »gekauft« und verdient so auch sein Geld, ständig gegen die Regierung…”, verbreiten nun die bösen Zungen in dem sozialen Netzwerk.

Der Blog Reitschuster ist ein Experiment an Menschen

Eine Attacke des Wahrheitsbeauftragten ist mir deshalb sicher, wenn ich heute auf ein neues Zitat von Reitschuster verweise. Aus dem Jahr 2019. Damals äußerte sich Reitschuster auf Twitter zu Russland. Und er bestätigte damals eigentlich genau das, was ihm heute die Kritiker seiner Methoden vorwerfen. In dem Tweet erklärte er: „Ich sehe in Russland keinen Meinungs-Totalitarismus.”

Wie bitte? Der Blogger, der kritische Sachbücher wie „Putins Demokratur” veröffentlicht hat, sagt im stillen Kämmerlein, es gäbe in Russland „keinen Meinungs-Totalitarismus”? Ist man nicht gekaufter Putin-Troll, wenn man sowas sagt?

Achtung, „kritische Journalisten”, die „ohne Ideologie” schreiben: Ich bringe hier lediglich ein Zitat des Bloggers. Und mache ausdrücklich darauf aufmerksam, dass es zwei Jahre alt ist. Und dass ich als Nicht-Fachmann nicht beurteilen kann, ob es wirklich einen Meinungs-Totalitarismus in Russland gibt oder dieser sich nur auf die Kritik an Putin konzentriert. Kritiker bestreiten das. Was ich als Journalist genau feststellen kann, ist Folgendes: Diese Frage, ob Reitschuster von Putin finanziert wird, hätte schon längst gestellt und breit diskutiert werden müssen. Dass dies nicht geschieht in einer Bewegung, in der Demo-Teilnehmer dem „kritischen Journalisten” auf einer Demo, über die er gerade „ohne ‘Haltung’” berichtet, Geld zusteckt , ist das ein Systemversagen des „kritischen Journalismus”.

So einfach ist es nicht. Denn weiter im Tweet sagt Reitschuster, was er damit meint: „Es ist ein autoritäres System, in dem heftige öffentl. Kritik an Putin lebensgefährlich sein kann. Abseits davon ist der Meinungskorridor recht breit.” [sic]

Das klingt insgesamt ziemlich widersprüchlich

Entweder ist der Wissensstand verwirrend. Oder Reitschuster drückt sich verwirrend aus. Oder meint etwas ganz anderes, kann das aber nicht deutlich machen. Ich bin kein ausgebildeter Journalist, und deshalb ist es gut möglich, dass ich die Worte Reitschusters völlig falsch einordne (ich habe angesichts der Widersprüchlichkeit fast den bösen Verdacht, er könne sie selbst falsch einordnen).

Ein Kollege schrieb mir auf WhatsApp, Reitschusters Aussage sei ein Zitieren des Tweets eines unbedeutenden, längst gelöschten Accounts, auf den er da antwortet. In meinen Augen macht er das nicht deutlich, aber da sein sprachliches Ausdrucksvermögen Grenzen hat, halte ich auch diese Erklärung für möglich.

Ähnliche Berichterstattung, gleiche Narrative, kurz hintereinander: Zufall?

So ein Zufall aber auch

Also warum ähneln einige Aussagen von Schlagzeilen auf Reitschusters Blog denjenigen von russischer Propaganda? Warum bieten beide den Querdenkern und ihren Thesen so viel Bühne? Warum kritisiert Reitschuster genau wie Putins Staatsmedien deutsche Corona-Maßnahmen, Merkel und verbreitet Kritik über (nicht russische) Impfstoffe? Ob Zufall oder nicht – die Wirkung ist klar. Warum veröffentlicht RT Deutsch am gleichen Tag, dass einer ihrer Mitarbeiter von der Süddeutschen „der Prozess gemacht” werde, als Reitschuster erklärt, die Süddeutsche „mobbe” ihn? Auch Zufall?!

Es gibt so viel Erstaunliches in diesen stürmischen Zeiten. Und vielleicht gibt es ja für alles eine völlig harmlose Erklärung. Alles möglich! Wie zum Beispiel, dass die Süddeutsche einen RT-Journalisten und Reitschuster gleichzeitig kritisiert hat, der eindeutig kein Mitarbeiter von RT Deutsch ist.

Würde ich nicht schon seit Jahren Fake News von Rechtsextremen aufdecken und hätte gesehen, wie getrickst und Foul gespielt wird (und dabei manchmal auch unsäglich dumm gepfuscht) – würde ich jeden leisesten Hinweis auf solche Propaganda als völlig irre zurückweisen. Da ich fast täglich RT Deutsch–Déjà-vus erlebe bei Reitschuster und es längst gut gesichert ist, wie das jahrelange Verbreiten von „Verschwörungstheorien und diversem antiwissenschaftlichem Unsinn” (Zitat BpB ) durch russische Staatsmedien die Impfbereitschaft in Russland gesenkt hat und auch Studien zeigen, dass Bots und Trolle, die Russland zugeordnet werden, online Unsicherheit rund um das Thema Impfen schüren, würde ich heute für niemanden und nichts mehr die Hand ins Feuer legen.

Ob man solche gekaufte Propaganda heute für möglich hält oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Mich persönlich hat eine fast identisch wirkende Berichterstattung fast vom rechten Glauben abgebracht. Aber wer weiß schon was Genaues heutzutage! Ich hoffe, Reitschuster bringt überzeugende Belege und widerlegt den bösen Verdacht überzeugend!

… und cut

Das war bis hier jetzt alles äußerst bösartige Propaganda. Also, eigentlich war es eher eine Satire darauf. Denn ich möchte nicht so tun, als sei dieser inhaltslose Quark wirklich ernst zu nehmender Journalismus oder hätte irgendeinen inhaltlichen Mehrwert. Wer den Eindruck hatte, es gäbe auch nur den Hauch eines seriösen Hinweises darauf, dass Boris Reitschuster für russische Propaganda bezahlt werde, dem könnte ich sagen: Ich habe mehrfach im Text darauf hingewiesen, dass es diese nicht gibt und dass es sich nur um einen „Verdacht” oder „Gerüchte” handelt, dass sie „haltlos” sind und dass das alles nur mein subjektiver Eindruck sei.

Ich habe zu keinem Zeitpunkt gelogen oder die Unwahrheit geschrieben. Ich habe sogar erwähnt, dass er früher sogar gute, kritische Artikel und Bücher über Putins Russland verfasst hat. Und dass er eben kein Mitarbeiter von RT Deutsch ist. Sogar die eingangs erwähnten Zitate der „bösen Twitter-Nutzer“ sind echt. Es ist ein Satire-Artikel, ich hätte alles Mögliche erfinden können, aber ich habe absichtlich keine Zitate oder Artikel erfunden.

Warum könnte man nur trotzdem nach der Lektüre des Artikels glauben, dass trotzdem genau das Gegenteil wahr sein würde?

Vielleicht durch mein ganzes… bewusst irreführendes Framing? Durch die Suggestivfragen? Durch gezieltes Verstecken hinter (echten) fremden Zitaten, die das aussagen? Oder durch das perfide aus-dem-Kontext-Reißen von Zitaten?

Warum habe ich das gemacht? Na, weil ich euch an einem Beispiel zeigen wollte, wie der Desinformations-Blogger Reitschuster trickst und manipuliert, um durch Framing extrem einseitige und ideologische Schlagzeilen zu erzeugen. Weil er das auch macht: Oft schafft er es, so wie ich hier auch einen völlig falschen Eindruck mit unsinnigen Vorwürfen zu formulieren, ohne je technisch gesehen gelogen zu haben. Mein Artikel besteht sogar zu vielleicht 90 % aus 1:1 kopierten Passagen und echten Zitaten von Reitschuster! Ich habe fast nichts geschrieben und gemacht, was nicht auch Reitschuster gemacht und geschrieben hat. Ich habe ganze Absätze aus Desinformations-Texten von Reitschuster unverändert parodiert. Ihr könnt selbst nachschauen: Hier, hier und hier vor allem, weil es besonders gute Beispiele für die geschickte Manipulation ist, die Reitschuster eigentlich täglich anwendet.

Ausführlich haben wir seine Täuschungsmethoden und seine vielen Fake News in diesem Faktencheck analysiert:

Der große Reitschuster-Faktencheck: Warum der Blog reitschuster.de keine seriöse Seite ist

Ich habe sogar extra den dummen Vorwurf genommen, er würde von Putin bezahlt werden, eben weil das so ein bescheuerter Vorwurf ist. Kaum ein anderer wie er hat Putins Propaganda kritisiert und einige Bücher darüber geschrieben. Damit wollte ich zeigen, dass man für so eine Täuschung nicht mal einen seriösen Anfangsverdacht haben muss. Weil es genau das ist, was Reitschuster regelmäßig macht. Und, ich gebe zu, weil ihn das ärgern dürfte. Aber vielleicht sieht er dadurch endlich, wie er mit diesen Methoden auf andere wirkt.

Aber ich wollte diesen Faktencheck mit dieser Satire untermauern

Denn Reitschuster nutzt extrem geschickt Framing, Suggestivfragen und gezieltes Herauspicken auch der blödesten Fake News, die er dadurch validiert, dass er so tut, als müsste man sie ernst nehmen. Dafür muss man ihn fast sogar loben. Denn hinter einer extrem irreführenden oder komplett falschen Schlagzeile und vielen Absätzen, die er mit Spekulationen und seinem subjektiven Eindruck füllt, bringt er oft in seinen Artikeln den Faktencheck seiner eigenen Fake News sogar selbst, versteckt weit unten im Text und hinter Konjunktiven, wohl wissend, dass die meisten seiner Leser:innen entweder nicht so weit lesen oder im Gegenteil, das auch noch für ein Qualitätsmerkmal halten, während Framing, Priming, Pathos, Hörensagen und Auslassungen den gegenteiligen Eindruck verstärken sollen, der gewünscht ist.

Bei Vorwürfen, dass er bewusst in die Irre führt, tut er dann ganz empört, denn er hat immer ja selbst darauf hingewiesen, dass seine eigenen reißerischen Schlagzeilen und suggestiven Spekulationen jeglicher Grundlage entbehren. Wie kann man ihm da das Verbreiten von Spekulationen ohne jegliche Grundlage vorwerfen, also wirklich!

Reitschuster wirft hinter jedem Blödsinn, den er aufgreift, ein „Zufall?” hinterher, wohl wissend, dass es kein Zufall ist, weil er es gegen Ende seines Artikels oft ja sogar erklärt und damit die Rechtfertigung, warum er (in dieser Art) überhaupt darüber schreibt, völlig untergräbt. Quasi jede Fake News, die er aus der rechtsextremen oder verschwörungsideologischen Blase aufgreift, wird laut ihm gleich von den Medien „verschwiegen”. Mit der offensichtlichen Implikation, dass die „Lügenpresse” das bewusst verschweige. Die offensichtlichere Erklärung, dass es eben Blödsinn ist, der nicht der Rede wert ist, lässt Reitschuster offen. Ich habe auch in der Satire gefragt, warum Reitschuster zu der Frage „schweigt”, ob er von Russland bezahlt werde. Die offensichtliche Antwort ist natürlich: Weil das nicht stimmt. Bevor man mir vorwirft, das verheimlichen zu wollen: Nein, ich habe nie ein Einhorn gesehen, das Regenbögen gekotzt hat!!

Warum ich meine eigene Satire erkläre

Ich hätte die Satire an der Stelle des „Cuts” beenden können – ich hätte es sogar nicht mal als „Satire” kennzeichnen können und es hätte trotzdem hervorragend funktioniert. Und ich hätte ja heuchlerisch so tun können, als habe ich ja nichts Falsches gesagt und alle, die mir was unterstellen, seien Sozialisten und würden nur Framing nutzen oder so. Ich hätte unglaublich gern die Diskussion und die Verwirrung gesehen, in unserer Fanbase, aber auch in seiner. Aber ich mache als Anti-Fake-News-Blog lieber das, was Reitschuster nie tut: Meine Methoden offenlegen. Ich erkläre gerne Satire (Ja, lame, ich weiß), weil ich eben nicht will, dass Missverständnisse verbreitet werden.

Reitschuster betreibt großen Etikettenschwindel und Heuchelei, wenn er so tut – buchstäblich als Beschreibung seines Blogs – als würde er „kritisch” berichten oder gar „ohne Ideologie”. Wenn er (wie in diesem Artikel beispielsweise) im gleichen Atemzug dem Faktenfinder der Tagesschau (und uns!) vorwirft, „Framing” und Manipulation zu betreiben, und dann buchstäblich Extrem-Framing von „Wahrheitsministerium“ und „sozialistischen Propaganda-Schulen” zu nutzen und einen manipulierten Screenshot von Volksverpetzer-Artikeln zu verwenden, in welchem er eine Richtigstellung durch uns herausgeschnitten hat, um uns „Wendigkeit” zu unterstellen und mit einem Whataboutismus abzulenken. Wirklich wahr.

Jeder verwendet Framing, ob gewollt oder nicht, das geht nicht anders. Ein schönes Beispiel der Tagesschau haben wir vor drei Jahren bereits erklärt:

Wie wir dazu gebracht werden, uns über Flüchtlinge und Hartz-4-Empfänger aufzuregen

Framing: Täuschen, ohne zu lügen

Und natürlich hat jeder eine Ideologie, sprich, eine Weltanschauung. Das ist auch nichts Verwerfliches. Kritisch wird es, wenn die eigene Ideologie mit der Realität kollidiert (das trifft übrigens auf alle zu, bei manchen mehr, bei anderen weniger) und man lieber die Tatsachen dem Anschein nach so hindreht, um nicht einzugestehen, dass es vielleicht doch anders ist, als man es gerne hätte. Reitschuster ist durch und durch Ideologe und betreibt massives Framing, so wie ich es in meiner Satire getan habe. Dazu muss man nicht die Unwahrheit sagen, es reicht nur gezielt die aufgeladenen Schlagworte zu nutzen und bestimmte Aspekte wegzulassen oder anders anzuordnen, um einen gewünschten Eindruck zu erwecken. Und Reitschuster macht das meisterhaft, an dieser Stelle aufrichtiges Lob.

Wir beim Volksverpetzer sprechen zwar manchmal von „Faktenchecks”, aber wir nennen uns lieber „Anti-Fake-News-Blog”, weil wir eigentlich gar nicht so tun wollen, als seien wir perfekt „neutral”. Das gibt es nicht, wer dir etwas anderes erzählt, will dich im Gegenteil nur in falsche Sicherheit wiegen. Wir machen Fehler, wir verwenden Framing, wir verwenden Emotionen. Weil (leider) Social Media Fake News so funktionieren und wir versuchen wollen, die Leute mit Aufklärung zu erreichen, bevor sie die geschickten Falschdarstellungen zu Gesicht bekommen. Weil Studien und unsere Erfahrung zeigt, dass Fake News und Fake-Narrative am besten bekämpft werden, wenn sie durch Gegennarrative ersetzt werden. Und wir versuchen Gegennarrative zu verwenden, die näher an den Fakten und dem Stand der Wissenschaft sind.

Das gelingt uns nicht immer perfekt, wir machen auch Fehler und bei Verkürzungen bleibt immer mal wieder etwas auf der Stelle, das ist leider so. Wir möchten viel eher die Menschen für bestimmte Narrative, bestimmte Gruppen und Personen und bestimmte Methoden sensibilisieren. Und das (notgedrungen) unterhaltsam.

Das Geschäftsmodell „Reitschuster“ ist Desinformation

Reitschuster ist deshalb ein so erfolgreicher (und gefährlicher) Desinformations-Verbreiter, weil er *eigentlich* weiß, wie man seriösen Journalismus macht. Weil er die gleichen dämlichen Narrative von Rechtsextremen und Querdenker:innen bedient und die gleichen Fake News streut, nur geschickter, mit weniger offensichtlichen Falschaussagen und Lügen. Seine Fans, denen er die bewusst irreführenden Schlagzeilen serviert, die sie lesen wollen, stört das natürlich kein bisschen, im Gegenteil. Die drücken ihm wirklich buchstäblich Geld in die Hand, wenn sie ihn auf der Straße sehen, weil er genau die Fake News-Schlagzeilen liefert, die ihnen ihr wirres Weltbild bestätigen. Natürlich muss er da gar nicht erst von Russland dafür bezahlt werden.

Artikelbild: Harold Escalona / Screenshot youtube.com

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