Fynn Kliemann: So macht sich das Netz über seinen wirren „Anti woke“-Rant lustig

| Social Media | 20. Juni 2022

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Fynn Kliemann blamiert sich mit absurdem Instagram-Rant

Der ein oder andere hat sicher davon gehört, dass Jan Böhmermann den FUNK-Youtuber und Unternehmer Fynn Kliemann in einem Beitrag von ZDF Magazin Royale komplett durchleuchtet hat und ihm unlautere Geschäftspraktiken vorwarf. Fynn Kliemann vertreibt seit 2016 Bekleidung in seinem Onlineshop (Quelle) und hat eine Beteiligung an dem dazugehörigen Hersteller. Im Frühjahr produzierte seine Textilmanufaktur auch Alltagsmasken, mit denen zunächst bevorzugt Pflege- und medizinische Einrichtungen versorgt wurden (Quelle) und auch an Geflüchtete gespendet (Quelle). Doch das ZDF Magazin Royale kritisierte die Hintergründe.

In der Sendung wurde angedeutet, Fynn Kliemann habe falsch deklarierte Masken verkauft und mangelhafte Ware gespendet (an Geflüchtete in Lagern). Dazu ermittelt jetzt sogar die Staatsanwaltschaft: Im Moment prüfe man einen hinreichenden Tatverdacht auf Betrug, sagt der Sprecher der Staatsanwaltschaft Stade. Im Laufe der Ermittlungen könnten jedoch weitere Straftatbestände hinzukommen (Quelle).

Kliemann rastet auf Instagram aus und blamiert sich

Soviel bisher. Viele dachten das wäre es nun fürs Erste, Kliemann würde sich in Demut versuchen. Mehrere Male entschuldigte er sich bereits für vergangene Fehler und versuchte zu erklären,  warum er mit „fair produzierten“, europäischen Masken warb, die in Wirklichkeit aus Bangladesch und Vietnam stammten. Doch die Reue ist wohl vorbei. Stattdessen tauchte Fynn Kliemann am Sonntag mit einem verzweifelten Instagram Video auf, wo plötzlich wirklich jeder Schuld an seinem Chaos sein solle, es gar eine Verschwörung gegen ihn gibt: „Medien“, „wildgewordene Reporter“ und gar eine „woke linke Szene“, die ihn „zerstören“ wolle, weil er „anders“ sei. Plötzlich nutzt der Influencer gar neurechte Schlagworte und Opfernarrative:

Das ganze Video kann hier gesichtet werden:

Schlaue Analysen wie vom SPIEGEL vermuten, dahinter steckt eine PR-Strategie, um sein Unternehmen zu retten. Mit dem Angriff – und dem Bedienen rechter Opfernarrative und -begriffe versuche er eine andere Taktik. Stefan Niggemeier ist der Meinung, es ist ein Versuch, die Diskurshoheit wieder zu erlangen (Quelle).

Doch darum soll es hier nicht gehen. Daher lassen wir in diesem Artikel hier die Tweets von anderen sprechen. Viel Spaß!

Die besten Reaktionen auf den Fynn Fliemann-Rant

Hinweis: Alle hier gezeigten Tweets sind die Meinung derer, die sie getwittert haben.

Kliemann vs. „woke linke Bubble“ und „die Medien“™

Das war aber noch nicht alles, es geht noch weiter

Auch ein paar Analysen:

Läuft einfach nicht bei Fynn, sorry:

PS: Teilt diesen Artikel bloßNICHT mit Leuten die Fynn Fliemann immer noch feiern *zwinker*

Artikelbild: Hauke-Christian Dittrich/dpa / Screenshots

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