2.690

So sicher sind Impfungen: Nächste Studie widerlegt Impfgegner

von | Feb 10, 2023 | Aktuelles

Die Corona-Impfung ist nach wie vor die sinnvollste und sichere Maßnahme, um schwere Corona-Verläufe und Todesfälle zu verhindern. Eine Studie aus Katar belegt erneut, dass Todesfälle als Folge der Corona-Impfung extreme Ausnahmen sind, das Corona-Virus selbst dagegen ein Vielfaches an Menschen getötet hat. Unter knapp 7 Millionen Impfungen gab es wahrscheinlich nur 8 Todesfälle. Statistisch gesehen ergibt es weiterhin keinen Sinn, sich aus „Angst vor Nebenwirkungen“ nicht impfen zu lassen, denn die Nebenwirkungen, wenn du ungeschützt das Corona-Virus bekommst, sind tödlicher.

Studie aus Katar widerlegt Impfgegner erneut

Seit Anbeginn der Covid-19-Pandemie werden aus rechter Ecke Zweifel gesät – am Virus selbst und den Schutzmaßnahmen, insbesondere der Impfung. Während Querdenker:innen fleißig Listen falscher Todesfälle zusammentragen und euch buchstäblich seit der ersten Impfung über deren Risiko belügen, haben sich Wissenschaftler:innen das Ganze mal genauer angesehen. Dazu haben sie in der Zeit von Januar 2021 bis Mitte Juni 2022 weit über sechs Millionen Impfungen dokumentiert. Das Ergebnis der Studie aus Katar: Die Sterblichkeit nach Impfungen ist verschwindend gering. Vor allem verglichen zur Sterblichkeit an Covid-19, vor der die Impfung ja nachweislich schützt.

knapp 7 Millionen Impfungen – 8 wahrscheinliche Todesfälle

Ein zentrales Thema von Verschwörungserzählungen rund um die Pandemie ist die angebliche Sterblichkeit durch Covid-19-Schutzimpfungen. Da heißt es dann, Corona sei eine Erfindung, der Impfstoff nutze der Unterdrückung und bringe unzählige unschuldige, ahnungslose Menschen um. Wenn ihr Volksverpetzer lest, wisst ihr natürlich längst, dass da nichts dran ist. Aber nachdem Wissenschaftler:innen in der Studie aus Katar fast sieben Millionen Impfungen analysiert haben – also all jene, die im Land zwischen Januar 2021 und Mitte Juni 2022 verabreicht wurden – haben wir es nun schon wieder Schwarz auf Weiß.

Bei 6.928.359 Impfdosen, die im Zeitraum von beinahe eineinhalb Jahren verabreicht wurden, konnten lediglich 138 Tode verzeichnet werden. Und das sind schon alle Todesfälle, die kurz nach einer Impfung passierten, die meisten davon eher zufällig. Denn: Nur bei acht der Todesfälle besteht laut den Wissenschaftler:innen der Verdacht, dass die Impfung höchstwahrscheinlich zum Tod geführt habe. Weitere 15 Todesfälle könnten mit der Impfung zusammenhängen. Die restlichen 112 Todesfälle stehen höchstwahrscheinlich lediglich in einem zufälligen zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung.

Studie aus Katar weiterer Beleg: Covid-19-Impfung reduziert Übersterblichkeit

Heißt: Das Risiko, an der Covid-19-Schutzimpfung zu sterben, ist verschwindend gering. Man könnte sagen, in Katar hat die Impfung innerhalb von knapp eineinhalb Jahren zu einer Übersterblichkeit in Höhe von höchstwahrscheinlich mindestens acht, höchstens 23 Todesfällen geführt. Derweil wissen wir aus Studien, dass das Covid-19-Virus in Katar von Januar 2020 bis Dezember 2021 zu einer Übersterblichkeit in Höhe von etwa 1560 Menschenleben geführt hat. Selbst wenn wir von der Obergrenze, also 23 Todesfällen durch die Impfung im Katar ausgehen, sind also fast 68-mal so viele Menschen am Virus gestorben wie an der Impfung. In diesem Zeitraum hatten sich 243.600 Menschen nachweislich infiziert. Es sind also ein Vielfaches weniger Menschen an Impfungen gestorben, obwohl es viel viel mehr Impfungen gab als Infektionen. Und da fehlen noch die zusätzlichen Corona-Toten ab Januar 2022. Die Impfung ist also NOCHMAL um ein Vielfaches sicherer.

Hinzu kommt, dass zahlreiche Studien belegen können, dass die Covid-19-Schutzimpfung vor einem schweren Krankheitsverlauf schützt. Darüber hinaus weisen Daten aus Russland darauf hin, dass die Impfung die Übersterblichkeit folgerichtig verringern kann. Diese Daten decken sich aktuell nicht mit der Übersterblichkeit in Deutschland – denn die ist Ende 2022 angestiegen. Das liegt wohl insbesondere an der schweren Grippewelle, die hierzulande wütete. Entgegen der Gerüchte, dass diese gestiegene Übersterblichkeit doch auf die Impfung zurückzuführen ist, ist die Übersterblichkeit gerade da am höchsten, wo die Impfquote verhältnismäßig niedrig bleibt. Ein weiteres Indiz also, dass die Impfung nicht tötet, sondern vor dem Tod schützt.

Quelle: Screenshot vbio.de

„Überraschung“: Die Schutzimpfung schützt!

Die Ergebnisse der Wissenschaftler:innen in Katar decken sich übrigens mit den Erkenntnissen anderer Länder. Auch in den Vereinigten Staaten konnten in der Zeitspanne von Mitte Dezember 2020 bis Anfang Juni 2022 nur neun Todesfälle identifiziert werden, die kausal mit der Covid-19-Schutzimpfung zusammenhängen. Wer dem wahnhaften Hass auf Impfungen anhängt, wird diese Realität leider nicht mehr akzeptieren können. Doch es ist wichtig, dass wir die Wahrheit und Fakten immer wieder wiederholen. So wie bereits viele, viele Male mitgeteilt, tut die Schutzimpfung tatsächlich das, was sie tun soll: Sie schützt. Vor schweren Verläufen, Tod und somit auch Übersterblichkeit.

Klar, die Studie aus Katar brachte keine bahnbrechenden neuen Erkenntnisse. Dass die Impfung sicher ist und vor Corona schützt, berichten wir mittlerweile seit 2 Jahren regelmäßig. Doch genauso lange pushen Querdenker:innen eine ausgedachte „Gefahr“ durch die Impfung, die nicht existiert. Der Unterschied: Wir belegen unsere Behauptungen mit wissenschaftlichen Studien, reflektieren und hinterfragen Erkenntnisse und bleiben dabei immer transparent. Mit teils ausgedachten Einzelfällen Panik machen ist nicht unser Ding. Teile diesen Artikel mit deinen Freund:innen, wenn du auch der Meinung bist, dass demokratische Meinungsbildung nur auf Basis von wissenschaftlich gewonnen Erkenntnissen und Fakten funktioniert!

Artikelbild: Prostock-studio