Französische Gelbe Westen: Was soll die Gewalt?

Gastbeitrag von Sahin Karanlik

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Die Gelben Westen

Die Forderungen der Gelben Westen in Frankreich gehen für mich absolut in Ordnung. Eine höhere Mindestrente und ein höherer Mindestlohn. Bezahlbarer Wohnraum. Förderung von kleinen Unternehmen und eine höhere Besteuerung von großen Konzernen. Eine schnelle Rückführung von abgelehnten Asylbewerbern und Besteuerung von Kerosin und Schiffsdiesel. (Hier) Also alles, was sowieso in der Umsetzung war, was mit gutem Willen leicht umzusetzen wäre oder wo man einen Kompromiss finden könnte.



Weder links, noch rechts, noch extrem

Das ist weder links, noch rechts oder irgendwie extrem. Das sind Dinge, die in jedem Land selbstverständlich sein sollten und das Ziel jeder Demokratie.

Nur, was soll diese Gewalt von beiden Seiten? Was sollen die Angriffe mit Molotov-Cocktails auf Polizisten und die Prügelorgien der Polizisten auf Demonstranten? Statt miteinander zu reden, tausende Verletzte und Festnahmen. Statt an einem Tisch nach gemeinsamen Lösungen zu suchen, brennende Autos und verwüstete Geschäfte.

Zeit, sich zu fragen, was man möchte. Chaos und Gewalt oder friedliche Zusammenarbeit, um die Lebensumstände von allen zu verbessern? Die französischen Gelben Westen sind keine terroristische Vereinigung und Frankreich keine Diktatur. Aber beide Seiten benehmen sich so und damit macht man alles kaputt.

Die deutschen Gelben Westen:

So sehr sind die „Gelb-Westen“ von Rechten & Neonazis unterwandert

Text: Sahin Karanlik, Originaltext hier, Artikelbild: pixabay.com, CC0

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