Noch mehr Ärger nach Pepsi-Fake: Kostümhersteller distanziert sich auch von AfD

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Coca-Cola-Pepsi-Gate weitet sich aus

Nachdem ein nicht-offizielles Plakat von Coca Cola mit einer Anti-AfD-Botschaft zu Weihnachten aufgetaucht war, riefen Rechte zum Boykott der Marke auf. Erst Recht, als das Unternehmen gar keinen Anstoß an dem Fake fand und der Director Public Affairs & Communications die Sache mit „Nicht jedes Fake muss falsch sein“ kommentierte.

Rechte trinken jetzt nur noch Pepsi: Coca-Colas Reaktion auf dieses Plakat



Rechte wollten kontern & griffen daneben

Gestern tauchte ein digital erstelltes Bild eines Plakats auf, das im Gegenzug eine Pro-AfD-Botschaft verbreitete. Aber diesmal vorgeblich von Pepsi gesponsert. Das ging gehörig nach hinten los, denn Pepsi gefiel das gar nicht. Pepsi sagte, dass sie sich „ausdrücklich von dieser parteipolitischen Vereinnahmung“ distanzieren und rechtliche Schritte prüft!

Reinfall: Pepsi distanziert sich von AfD-Fake, erwägt rechtliche Schritte!

Auch Verwendung des Bildmaterials war wohl illegal

Die Firma Widman, deren Bild des blau gekleideten Weihnachtsmannes im Pepsi-Fake verwendet worden ist, wurde anscheinend von der Seite „Antifa Trier“ auf Facebook kontaktiert und antworte auf den Hinweis mit folgenden Worten.

„Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben, bis zu ihrer Kontaktaufnahme/ihrem Hinweis, nichts von der Verwendung unseres Fotos gewusst und distanzieren uns ganz ausdrücklich von der Verwendung unseres Bildmaterials zu solchen Zwecken. Wir werden weitere Schritte zu diesem Sachverhalt prüfen.
Vielen Dank für den Hinweis!
Eine schöne Vorweihnachtszeit.

Viele Grüße,
Ihr Widman Team.“

Für die Partei persönlich dürfte es wohl keine rechtlichen Konsequenzen haben, falls es überhaupt dazu kommen sollte. Ein PR-Desaster ist die ganze mediale Geschichte für sie allerdings auf jeden Fall.

Zum Thema:

Nach Fake-Plakat: Coca-Cola startet eigene Anti-AfD-Kampagne

Weitere Reaktion der AfD!

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Artikelbild: Screenshot facebook.de

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