Karma! Spott von AfD-Chefin Weidel geht spektakulär nach hinten los

| Social Media | 27. September 2021

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AfD-Extremistin Weidel blamiert

Nicht wenige sind mit den Ergebnissen der Bundestagswahl unzufrieden. Doch einige für alle Demokrat:innen gute Nachrichten gab es durchaus. So hat sich endlich auch im Bund realisiert, was man die letzten Jahre schon beobachten konnte: Die rechtsextreme AfD verliert wieder (mehr dazu). Die AfD hat etwa ein Fünftel ihrer Stimmen wieder verloren.

Das versucht die demokratiefeindliche Partei zu tun, wie sie das immer tut: Durch Lügen und Hetzen. Allen voran auch AfD-Chefin Alice Weidel, die mit Lügen und Vorwürfen den Medien die Schuld gab, sich mit Fantasiemathe einen Wahlsieg herbeirechnete und so in den Chor der Jammerer der Verschwörungsoideolog:innen einstimmte, wie wir schon gesammelt haben:

So amüsant weinen Querdenker & AfD-Fans über das Wahlergebnis

SPD-Politiker gönnt sich perfekte Rache

Doch die AfD-Chefin wurde nicht nur von Ingo Zamperoni unter viel Spott der Öffentlichkeit vorgeführt. Das lief so übrigens:

Nein, neben viel Hass und Lügen warten Rechtsextremist:innen auch immer mit viel Hochmut und Spott auf. Für ihren spöttischen Tweet aus dem Mai muss jetzt Weidel teuer zahlen. Sie machte sich über die Listenplatzierungen von Karl Lauterbach und Helge Lindh lustig, beide SPD-Kandidaten aus Nordrhein-Westfalen.

Lauterbach und Lindh sind beide dafür bekannt, kein Blatt vor den Mund zu nehmen, wenn es darum geht, den Rassismus und die Lügen der AfD anzuprangern. Hier zerlegte Lindh gekonnt einen rassistischen AfD-Antrag zum Beispiel:

Video: SPD-Politiker zerlegt rassistischen Antrag der AfD

Weidel wollte wohl suggerieren, dass eine klare Kante gegen Rechts zu niedrigeren Platzierungen führen würde. Doch Weidel hatte die Rechnung ohne die Wähler:innen gemacht – und ohne Karma. Denn nur wirklich zählt, was letzten Endes bei der Wahl rauskommt. Und das haben wir gestern erfahren.

Lauterbach gewinnt extrem deutlich – Weidel nur Platz 5

Karl Lauterbach, beliebtes Hassobjekt von Rechtsextremist:innen und Querdenker:innen im letzten Jahr, hat aber gezeigt, bei wem die Mehrheiten und die Sympathien liegen: Lauterbach gewann sein Direktmandat haushoch mit 45% (Quelle), auch Helge Lindh gewann in Wuppertal deutlich (Quelle). Die Retourkutsche heute Mittag war sehenswert:

Es zeigt sich wieder einmal: Faschist:innen verlieren letztlich immer. Nicht nur in Wahlen, sondern auch in Twitter-Duellen. Damals auch schon:

AfDler blamiert sich auf Twitter: Was ist denn die “Antifa”?

Und wer nicht nur über die AfD lachen will, sondern auch was lernen:

Die AfD will nicht, dass ihr diese Fakten über ihre Netzwerke & Geldgeber teilt

Artikelbild: photocosmos1

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