Völliger Reinfall: Warum #allesdichtmachen so von Nazis & Querdenkern gefeiert wird

| Aktuelles | 23. April 2021

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Nicht harmlose Satire, sondern gefährliche Fake-Narrative

Eine grob misslungene Video-Kampagne mehrerer Schauspieler:innen hat eine große Kontroverse ausgelöst. Die Videos unter dem Hashtag #Allesdichtmachen wollten wohl satirisch die Regierung und die Corona-Maßnahmen kritisieren. Was dabei herauskam, wird jedoch vielfach als „widerwärtig“, „menschenverachtend“ und „Katastrophe“ kritisiert. In Zeiten, in denen professionelle Verschwörungsideolog:innen, Rechtsextreme in den Parlamenten und Hunderttausende in Social Media mit Hass und Lügen manipulieren, ist differenzierte Kritik und Positionierung wichtig. Doch in der „Satire“ lästern die Schauspieler:innen undifferenziert über die Vorsicht vor dem Virus.

Wenn undifferenzierte Kritikpunkte satirisch überspitzt werden, kommen aber genau die Argumente heraus, deren sich Querdenker:innen und Rechtsextreme täglich unironisch bedienen. So kann möglicherweise differenzierte Kritik an einzelnen Punkten, wenn sie für dramatische Effekte aus dem Kontext gerissen und übertrieben wird, viel gefährlicher und eindrucksvoller wirken, als sie eigentlich ist. Da sich die Verschwörungsideolog:innen genau dieser Methoden bedienen, ist das Ergebnis von gewollter „Satire“ nicht unterscheidbar von Fake-Narrativen, rechtsradikalen Standpunkten und Fake News der Pandemie-Leugner:innen.

Große Stars richten Katastrophe an

Vorab: Dieser Artikel argumentiert nicht, dass alle Beteiligten Pandemie-Leugner:innen oder Rechtsextreme sind, und auch nicht, dass es alle sind, die einige oder alle der Videos aus #Allesdichtmachen gut finden. Einige Videos bedienen jedoch verschwörungsideologische Narrative und werden genau deshalb aus diesen Kreisen gefeiert. Das macht sie problematisch.

In ursprünglich 53 Videos verhöhnen die Schauspieler:innen mehrfach die Opfer des Virus, machen sich lustig über die Menschen, die unter dem Virus und der Pandemie leiden. Sie mokieren sich hämisch über alle, die durchaus die Konsequenz oder Logik der Corona-Maßnahmen kritisch sehen, aber ihre grundlegende Berechtigung aufgrund der wissenschaftlichen Tatsachen akzeptieren und so viel für die Gesellschaft opfern. Das ist zynisch, das ist menschenverachtend. Bei #Allesdichtmachen machen aber nicht nur unbekannte Namen mit, sondern Persönlichkeiten wie Jan Josef Liefers, Nadja Uhl, Wotan Wilke Möhring, Ulrich Tukur, Heike Makatsch, Meret Becker und Volker Bruch.

Sie bedanken sich ironisch dafür, dass man heute nur noch „einfache Wahrheiten“ habe, bringen Sätze, die genau so von Neonazis und Querdenker:innen täglich genutzt werden („eine eigene Meinung zu haben ist gerade krass unsolidarisch“). Sie bringen eine Pauschalkritik an den Medien, die von der „Lügenpresse“-Rhetorik der AfD kaum zu unterscheiden ist. Was eigentlich parodiert werden sollte, ist nicht mehr klar. Am Ende sind nur Sprüche von Verschwörungs:ideolog:innen, Wutbürger:innen, AfD und anderen Rechtsextremen zu sehen. Viele sind entsetzt.

Die Aluhut-Narrative

Bevor wir mehr auf die Hintergründe eingehen, eine Analyse der transportierten Narrative. In den Videos wiederholen sich bestimmte Hashtags. #allesdichtmachen, #niewiederaufmachen und #lockdownfürimmer. Diese Hashtags sind natürlich ironisch gemeint. Die Schauspieler:innen und Promis fordern keinen Lockdown, sie wollen, dass die Corona-Maßnahmen von der Regierung beendet werden. Das sieht nicht nur zufällig ähnlich aus wie eine Querdenker:innen-Forderung. Das war Anfang des Jahres exakt das, was „Querdenken“-Chef Ballweg machte: Ironisch #Allesdichtmachen fordern.

Querdenken-Chef Ballweg gibt Volksverpetzer Recht & fordert harten Lockdown

Sie nutzen Spott, um sich über das Tragen von Masken oder die Warnungen vor der Infektionsgefahr in geschlossenen Räumen lustig zu machen. Während das wissenschaftlich gut untermauerte Tipps sind, um eine gefährliche Seuche einzudämmen, an der allein in Deutschland schon viele Zehntausende Menschen gestorben sind, ist dieses „Lustigmachen“ hingegen ein Verspotten der Opfer. Querdenker:innen und Rechtsextremist:innen versuchen ebenso das Leid und die Tode herunterzuspielen oder mit Häme darüber hinwegzutäuschen.

Das Prinzip der „doppelten Ironie“

Nehmen wir das Video von Jan Josef Liefers: Dieser inszeniert ironisch die Aussagen derjenigen, die er kritisieren möchte. Er gibt die Argumente, die er den #noCovid/#ZeroCovid-Unterstützer:innen unterstellt, übertrieben wieder, um sie dadurch zu kritisieren. Liefers nutzt die „Lügenpresse“-Keule und bedankt sich ironisch „bei allen Medien unseres Landes“, die angeblich kritische Berichterstattung verweigern, damit „kein unnötiger kritischer Disput uns davon ablenkt“. Das ist nicht nur grauenhaft unwahr, damit würde er auf einer „Querdenken“- oder Pegida-Demo nicht besonders auffallen.

Das Problem ist: Sachliche Argumente bleiben auf der Strecke, wenn man nur die Gegenargumente falsch darstellt. So argumentieren Querdenker:innen aber völlig unironisch: Sie zeigen absichtlich falsche und überzogene Argumente, um nicht ernsthaft mit guten Argumenten ankommen zu müssen. Die „Satire“ liefert also rechtsradikale Narrative für diejenigen, die diesen Blödsinn für die Realität halten. Und nicht merken, dass satirische Überspitzung vorhanden ist. Oder sie bewusst übersehen. Denn diese Überspitzung halten sie für die Realität, eben weil sie seit Monaten nur mit Fake News beschallt werden. Wenn man genau das gleiche sagt wie Verschwörungsideolog:innen und Rechtsextremist:innen, dann spielt es keine Rolle mehr, ob es ironische Überspitzung war. Es sind die gleichen Argumente. Denn nicht jeder wird den Unterschied merken.

Ironisch das gleiche sagen wie AfD und „Querdenken“?

Damit wird ironisch das Gleiche gesagt, was AfD, Pegida und „Querdenken“ seit Langem ernsthaft behaupten: Dass „die Medien“ nicht nur unkritisch oder „gleichgeschaltet“ seien, sondern dass sie zentral gelenkt seien und immer nur stets im Sinne der Regierung berichten. Allein die Berichterstattung zur „Bundesnotbremse“ widerlegt das als frei erfundenes Fake-Narrativ. Dort findet man von Kritik daran, dass es „verfassungswidrig“ sei, über Lob, dass endlich was getan wird, bis hin zur Kritik daran, dass sie „Nicht weit genug geht“ ein breites Meinungsspektrum. Was soll daran „gleichgeschaltet“ und „regierungshörig“ sein? Dabei hilft auch nicht, dass Liefers in der Werbung für sein Video sich überhaupt nicht vom „Lügenpresse“-Standpunkt distanziert, sondern vielmehr weiter in die Kerbe von Querdenken & Co. schlägt:

Lob für „alternative Medien“

Liefers lobt in seinem Video zum Beispiel, dass „einige Zeitungen überwunden geglaubte Vorstellungen von kritischem Journalismus wieder aufleben (…) lassen“. Welche Medien meint er denn? Die Fake-Schleudern der Pandemie-Leugner:innen und die Rechtsaußen-Medien fühlen sich zumindest angesprochen. Denn es ist genau das, wovon sie ständig behaupten, dass sie es sind. Es ist eine „Hundepfeife“ (mehr dazu) für „alternative Medien“, die auch rechtsradikale Medien ständig nutzen.

Weiterhin geht es in dem Video zwischen den Zeilen um Wissenschaft. Da heißt es, dass Wissenschaftler:innen, „die zu anderen Schlüssen kommen“ keine Bühne gegeben werden dürfe. Diese werden noch mit „verantwortungslos“ und „menschenverachtend“ markiert. Hochgelobte „Professoren“ mit Nobelpreisen würden „nur der Tarnung“ dienen, behauptet Liefers ironisch. Aber welche meint er? Der Stand der Wissenschaft zu Corona ist eindeutig. Ist das Werbung für wissenschaftlich diskreditierte Desinformationsverbreiter:innen, die nie zu Corona geforscht haben? Zu viel kritisierten Außenseitermeinungen? Besonders der „Nobelpreis“ kann eigentlich nur Luc Montagnier meinen, der die Verschwörungserzählung verbreitet, Corona stamme aus einem chinesischen Labor (mehr dazu hier und hier). Liefers kopiert hier klassische Methoden der Wissenschaftsleugnung, ob er sie nun eins zu eins unterstützt oder nicht.

Denn es gibt einen ziemlich eindeutigen wissenschaftlichen Konsens über die Verbreitung des Virus und die Wirksamkeit der Maßnahmen. Wer das angreifen will, greift auf Außenseitermeinungen und Verschwörungsmythen zurück, um Unsicherheit zu erzeugen. Genau das machen Pandemie-Leugner:innen seit Monaten. Rechtsextreme und rechte Medien springen in letzten Monaten immer mehr darauf auf, so wie sie es auch machen, um die Klimakrise oder die Gender-Forschung zu leugnen. Eine weitere ausführliche Analyse macht dieser Twitter-Thread (hier).

„Verkürzung durch die Medien“: Drosten entlarvt Rhetorik von WELT-Chef Poschardt

Jubel bei Querdenkern und Rechtsextremen

Diese misslungenen Narrative einiger Videos aus der #Allesdichtmachen-Kampagne finden deshalb viel Anklang bei Pandemie-Leugner:innen und Rechtsextremen, die die satirischen Überspitzungen als Bestätigung ihrer Fake-Narrative verkaufen wollen. Die Website von #Allesdichtmachen wird von einigen Desinformations-Verbreiter:innen geteilt:

Natürlich werden sie auch stark in den „Querdenken“-Gruppen geteilt. Diese sehen das als die Gelegenheit, ihre Ideologie in die Mitte der Gesellschaft zu tragen:

Auch Rechtsextremist Lutz Bachmann lobt Liefers‘ Video:

Oder der Rechtsextremist der vom Verfassungsschutz beobachteten „Identitären Bewegung“, Sellner:

Auch die rechtsradikale Verschwörungs-Gruppe von „QAnon“ feiert die #Allesdichtmachen-Kampagne

Und auch Desinformationsmedien, die Fake News für ein rechtsextremes und verschwörungsaffines Publikum schreiben (mehr dazu), bejubeln die Kampagne:

Auch gelobt wird die Aktion von der  Linken Sahra Wagenknecht, die in der Vergangenheit öfter negativ aufgefallen ist, Fake News zu Corona zu verbreiten:

Der Mann hinter der #Allesdichtmachen-Kampagne sprach von „Coronazis“

Nun die Frage: Viele der Videos bedienen, ob gewollt oder nicht, rechtsradikale und verschwörungsideologische Narrative und Verzerrungen. Sie werden in dieser Szene massiv geteilt und bejubelt. War es Absicht? Ein Indiz für die beunruhigende Antwort „Ja“ ist der Verantwortliche für die Kampagne. Der im Impressum angegebene Bernd W. hatte bereits im Mai 2020 die Pandemie verharmlost und mit einer Grippe gleichgesetzt. Er sah es in einigen Posts als unsinnig an, einen Mundschutz zu tragen. Später schrieb der „Autor und Regisseur“ über Karl Lauterbach: „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Klappe halten“. Karl Lauterbach lag übrigens meistens richtig mit seinen Aussagen (Quelle). Auch soll er Befürworter:innen von Corona-Maßnahmen als „Coronazis“ bezeichnet haben. Mehr hat Daniel Laufer von Netzpolitik herausgefunden (mehr dazu).

Heftiger Shitstorm – einige rudern (halbherzig) zurück

Die Kritik an der #Allesdichtmachen-Kampagne ist natürlich dementsprechend groß. Vielfach wird kritisiert, dass die Schauspieler:innen sich für #NoCovid und einen kurzen, harten Lockdown hätten stark machen können, dann hätte man die Infektionszahlen längst wieder im Griff.

„Ich bin kein Aluhut, aber…“

Einige Beteiligte rudern gerade zurück. Liefers distanzierte sich von Rechtsextremen, Querdenkern und der AfD, er sagt „Reichsbürger, Verschwörungstheoretiker, Corona-Ignoranten und Aluhüte“:

Er begründet seine Kritik damit, dass die Veranstaltungsbranche sehr zu leiden habe, und dass die Prioritäten „der Medien“ falsch lägen. Seine Distanzierung ist zwar löblich, jedoch wenig überzeugend und offenbart eine grundlegende Ahnungslosigkeit oder Naivität: „Ich bin bei all denen, die zwischen die Fronten geraten sind, den Verängstigten, den Verunsicherten, den Verstörten und Eingeschüchterten, den Verstummten, den Hin- und Hergerissenen. Denen, die während der ständig erneuerten ineffektiven Lockdowns häusliche Gewalt erleiden müssen und bei den unverzeihlichsten aller Kollateralschäden, den Kindern.“

Das Problem: Durch so eine halbherzige Distanzierung verursacht Liefers erst jene „Verängstigte, Verunsicherten“. Er bedient genau die Narrative von den Leuten, mit denen er nichts zu tun haben will und bekommt dafür enorm viel Applaus aus dieser Richtung. Und er wiederholt schon wieder deren Narrative: Dass Lockdowns (pauschal?) ineffektiv seien und viel häusliche Gewalt verursachen würden. Übrig bleibt nur wieder: Lockdowns nutzen nicht und schaden Kindern. Querdenker:innen können weiter jubeln. Dass das nicht so richtig ist, hatten wir schon bei Marlene Lufen analysiert:

Faktencheck: Wo Marlene Lufen Recht hat & wieso ihr Querdenker applaudieren

Auch Heike Makatsch distanziert sich und erklärt, sie habe mit #Allesdichtmachen nur Raum „für einen kritischen Diskurs“ schaffen wollen. Sie bereut, dass sie „rechten Demagogen in die Hände gespielt habe“. Ihr Video und auch bereits andere hat man schon gelöscht.

Andere Schauspieler:innen kritisieren die Aktion

Andere Schauspieler:innen wie Sandra Hueller, Christian Ulmen oder Elias M’Barek kritisieren die misslungene Kampagne.

Fazit: #Allesdichtmachen – ein Totalversagen der Kommunikation

Nochmal: Wer den Schauspieler:innen pauschal unterstellt, „Querdenker:innen“ oder Nazis zu sein, geht zu weit und differenziert nicht genug. Auch wird man nicht zum Aluhut oder Nazi, wenn man die Videos gut findet. Allerdings ist es absolut richtig zu kritisieren, dass die Kampagne #Allesdichtmachen eine völlige kommunikative Katastrophe war. Bei differenzierter Kritik hätten sich solche Vorwürfe auch gar nicht erst in dieser Masse ergeben. Es reicht nicht als Erklärung, dass das alles „missverständlich“ war, oder dass man ja gar nicht die Propaganda von Rechtsradikalen habe bedienen wollen. Die Kampagne ist im Endprodukt zutiefst undifferenziert und problematisch, eben weil sie Narrative verbreitet, die faktisch einfach falsch sind.

Und auch bei so manchen lobenswerten Distanzierungen zeigen die Beteiligten, dass sie einige dieser Fake News verinnerlicht haben. Sie können offenbar nicht sehen, was für einen enormen Schaden sie damit angerichtet haben. Man muss sich fragen: Wie naiv sollen die Beteiligten sein? Wissen sie denn nicht, wie Rechtsextreme und Querdenker kommunizieren? Sind sie so blauäugig und arrogant, dass es ihnen egal ist? Stimmen sie ihnen doch etwas zu? Oder suchten sie nur den Skandal, um in die Medien zu kommen? Das darf und muss kritisiert werden.

Man unterstellt Medien unterkomplexe und undifferenzierte Berichterstattung und macht genau das gleiche

Und wer jetzt den durchaus teilweise übertriebenen Reaktionen genau das vorwirft, trägt nichts Sinnvolles zur Debatte bei. Denn es sind rechtsextreme und verschwörungsideologische Argumente und Narrative. Ob gewollt oder nicht. Sie kriegen Applaus aus diesen Kreisen. Ob gewollt oder nicht. Und das ist kein Versehen und nicht entschuldbar mit einem „Sorry, war missverständlich.“ Das hätte man sich vorher überlegen sollen und können. Was wollten die Schauspieler:innen denn sonst erreichen? Genau deshalb ist das nicht nur „Satire, die man aushalten muss“. Denn es stärkt diejenigen, die genau diese Propaganda seit Monaten nutzen, um unsere Demokratie anzugreifen. Denn nicht jede:r, der oder die das sieht, versteht, wie eine satirische Überspitzung gemeint ist.

Hohn für die Opfer

Was vielleicht aufrichtig als Geste für einen „kritischen Diskurs“ gemeint war, ist genau das Instrument der Spaltung und des Hasses geworden, das #Allesdichtmachen „den Medien“ und #NoCovid-Befürworter:innen „ironisch“ unterstellt hat. Man kann und soll kritisch berichten, man kann über die Rolle der Medien sprechen, über negative Folgen des Lockdowns. Aber in einer „Satire“ die Opfer der Pandemie zu verspotten und indirekt „Lügenpresse“ zu rufen, zerstört jede Grundlage eines Diskurses und ermächtigt diejenigen, die mit Desinformation Hass, Lügen und Spaltung säen. Selbst wenn das nicht so beabsichtigt war.

Von daher war die Kampagne #Allesdichtmachen ein Schlag ins Gesicht aller derjenigen, die Geliebte verloren haben oder die täglich auf den Intensivstationen bis zur Erschöpfung kämpfen. Was auch immer die Absicht der Promis war, es ist völlig gescheitert. Das macht sie nicht zu „Querdenker:innen“ und auch nicht alle, die applaudieren. Aber das ist ein wenig Teil des Problems, oder? Wenn die gleichen Fake-Narrative und Darstellungen die Blase der Verfassungsfeinde verlässt und durch die Popularität der Promis, die eben keine „Querdenker:innen“ sind, aufgewertet wird.

Sollten solche falschen und menschenverachtenden Narrative wirklich eine legitime Position? Wenn bereits die Nazis selbst vorher wissen, dass sich die Promis sofort distanzieren müssen, zeigt, was für ein kommunikativer Griff in Klo diese Aktion war.

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Artikelbild: Screenshots

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