BILD blamiert sich völlig mit Hetze über Drosten – Die besten Reaktionen

| Social Media | 26. Mai 2020

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Völlige Blamage für BILD

Die BILD-Zeitung hat sich beim Versuch, den Corona-Experten Christian Drosten mit tendenziöser Berichterstattung unter Druck zu setzen, völlig blamiert. Die Geschichte beginnt hier, als Christian Drosten diese E-Mail veröffentlichte, die er vom Bild-Redakteur Filipp Platov erhalten hat:

Dieser Vorfall ist überhaupt nicht zum Lachen. Innerhalb einer Stunde soll Christian Drosten Stellung zu irgendwelchen Zitatfetzen von Wissenschaftlern über seine Studie beziehen. Christian Drosten veröffentlichte die Anfrage und kommentierte dies mit „Ich habe Besseres zu tun.“ Die Satire-Seite Der Gazetteur Griff das in einem passendem Bild auf:

Drosten lässt sich das nicht gefallen

Nach dem Tweet von Drosten macht die Geschichte auf Twitter die Runde. Immerhin hat Christian Drosten mittlerweile über 370.000 Follower. Aber bevor wir uns verschiedene Reaktionen ansehen, schauen wir doch erstmal, wie Herr Drosten nachlegt. Zunächst folgen Retweets (Teilungen) von distanzierenden Statements anderer Wissenschaftler, die ebenfalls laut Bild „involviert“ waren, um Herrn Drosten zu kritisieren:

Selbst die vermeintlichen Kronzeugen der BILD wollen nichts mit ihrer Kampagne zu tun haben. Dann nochmal grundsätzliche Statements von Drosten:

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, was Herr Drosten hier schildert:

„Der Bild-Reporter hat unseren englischsprachigen Mathematiker am Telefon in die Irre geführt. Er bekam die Auskunft, dass wir grade an einem Update der Studie arbeiten, das aber das Ergebnis nicht ändert. Daraus wird dann eine interne Kritik gemacht“

Hat die BILD Zeitung hier versucht, mit dubiosen Methoden einen negativen Artikel über Prof. Drosten zu verfassen? Es scheint so. Passend dazu retweetet Drosten folgendes:

BILD-Redakteure geraten in Panik

Die Bild Zeitung und die entsprechenden Redakteure bekommen das natürlich auch alles mit. Und reagieren wie aufgeschreckte Hühner:

Chefredakteur Julian Reichelt beschwert sich über eine Meldung des Deutschlandfunk zur Geschichte. Dann folgt auch Julian Röpcke, mit dem auch wir schon zu tun hatten:

Der Leiter des Politik-Ressorts der BILD beschwert sich über diesen Artikel des Spiegel. Warum wohl? Weil er die schmutzigen Methoden entlarvt?

Natürlich muss auch der Auslöser der ganzen Geschichte, der Journalist Filipp Piatov, versuchen, sich zu rechtfertigen:

Unser Autor Stephan Anpalagan fasst die Reaktionen der Bild-Journalisten treffend zusammen:

Ansonsten sammeln sich auf Twitter und Facebook viele kritische und hämische Kommentare über die BILD-Zeitung. Zum Beispiel fasst der Journalist Lorenz Meyer den Vorgang nochmals treffend zusammen: „Wie BILD gerade gegen Christian Drosten agitiert, könnte aus dem Lehrbuch der schwarzen Demagogie stammen“:

Wie BILD gerade gegen Christian Drosten agitiert, könnte aus dem Lehrbuch der schwarzen Demagogie stammen:1.) Dem…

Gepostet von Lorenz Meyer am Montag, 25. Mai 2020

Die Partei „Die PARTEI“ war natürlich auch für einen Spruch zu haben:

Aus aktuellem Anlass heute mal ein wenig Adbusting:

Gepostet von Die PARTEI Hamburg am Montag, 25. Mai 2020

Die Gewinnerin des „Goldenen Bloggers“ in der Kategorie „Twitter“, Erzählmirnix, hatte auch etwas parat:

Auch Jan Böhmermann mischte sich ein:

 

Im folgenden einfach mal unser Best of an Tweets über die BILD-Zeitung:

Und zum Schluss wird die BILD-Zeitung und Chefredakteur Reichelt noch von einem Ex-Mitarbeiter auseinander genommen:

Beinahe die Hälfte meiner 34-jährigen Tätigkeit als Journalist habe ich bei „Bild“ und „Bild am Sonntag“ gearbeitet….

Gepostet von Georg Streiter am Montag, 25. Mai 2020

Ex-Bild Mitarbeiter Georg Streiter über das, was bei der BILD-Zeitung abgeht:

„Es ist übrigens nicht das erste Totalversagen von Filipp Piatov: Im Februar 2018 fiel er auf einen „Titanic“-Mitarbeiter rein und schrieb – gegen massive Bedenken in der Redaktion – eine große Titelgeschichte über eine „Neue Schmutz-Kampagne bei der SPD“. Piatov veröffentlichte damals angebliche kompromittierende E-Mails von Juso-Chef Kevin Kühnert, die sich im Nachhinein als Fälschungen entpuppten. Selbst als die Geschichte schon öffentlich in Zweifel gezogen wurde, twittere Piatov noch: „Liebe Kritiker der Kühnert-Titelgeschichte, es handelt sich bei den E-Mails nicht um eine „plumpe Fälschung“. BILD bekam Zugang zur Mail des Informanten. Mehr im Artikel. …“

Bei aller Kritik am „Head of Opinion“ (Piatov-Selbstdarstellung im Netzwerk LinkedIn) darf man natürlich nicht vergessen, wer dafür die Verantwortung trägt. Das ist Julian Reichelt, der „Vorsitzende der Chefredaktionen“. Es ist wie bei Hundebesitzern: Das Problem befindet sich in der Regel am oberen Ende der Leine.“

So damit ist doch fast schon alles gesagt. Unsere Haltung zum Thema haben wir auch getwittert:

Ok, einen Letzten noch ;D

Kurzes Update zum letzten Joke:

Der Postillion ändert ständig die Überschrift und das Bild im angeführten Artikel. Köstlich. Hier schön aufbereitet:

1. Der Postillon postet Artikel zum Thema "Update kommt: Bill Gates kündigt Covid-20 an".2. Julian Reichelt teilt…

Gepostet von Gernot Hassknecht am Dienstag, 26. Mai 2020

Update zum Thema: Drosten erhält erneut Morddrohungen!

Morddrohungen gegen Drosten & Lauterbach: Das kommt von der Hetze!

Mehr zum Thema (Link): 

Keiner nimmt sie mehr ernst: BILD-Hetze gegen Drosten geht nach hinten los



Artikelbild: Screenshots twitter.com

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