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50 Reden analysiert: So viel Hitler steckt in Faschist Höcke

von | Jun 6, 2023 | Analyse

Fazit

Björn Höcke, hat seit 2013 immer wieder die Sprache und das Gedankengut des Nationalsozialismus in seinen Reden genutzt. Es handelt sich dabei um eine Verherrlichung und Instrumentalisierung eines dunklen Kapitels der deutschen Geschichte.

Nicht nur nutzt Höcke den Nationalsozialismus in seiner Sprache, sondern auch in seinem Denken, um Menschen zu beeinflussen. Durch die bewusste Verwendung nationalsozialistischer Ideologien hat er Ängste und Vorurteile geschürt, indem er versuchte, Menschen für rechtsextreme Ansichten zu gewinnen. Diese Taktik stellt nicht nur eine Gefahr dar, sondern ist auch ein direkter Angriff auf die Werte der Demokratie und der Menschenrechte.

Ein Beispiel für Höckes Verwendung nationalsozialistischer Bezüge war seine Dresdener Rede im Jahr 2017. Diese Rede war als sogenannte Sammlungsrede konzipiert, bei der er verschiedene Elemente der nationalkonservativen Bewegung ansprach. Allerdings hielt Höcke in dieser Rede auch einen Schandmal-Vergleich, der stark kritisiert wurde.

„Warum habt ihr nicht alles unternommen, um die AfD und Höcke zu verhindern“?

Ein weiteres besorgniserregendes Beispiel war Höckes Kyffhäuserrede, die unter anderem Zitate von Joseph Goebbels‘ „Wolf-Schaf-Vergleich“ und Reden von Adolf Hitler aus den Jahren 1926 und 1927 enthielt.

Diese Themen zeigen deutlich, dass Björn Höcke immer wieder auf nationalsozialistische Bezüge zurückgreift, sei es durch Sprache und Denkmuster oder durch konkrete Zitate.

Es kann nur heißen, Kampf dem Nationalsozialismus der AfD, Kampf dem Nationalsozialismus eines Björn Höcke. Für die Demokratie, für die Freiheit, für die Gleichheit. Kampf um die Köpfe, Kampf den Lügen und der perfiden Taktik eines geistigen Nachfolgers von Goebbels und Hitlers.

Es geht um alles, es geht um die Freiheit, es geht wieder einmal wie in Weimar um die Demokratie! Es kann nur heißen „Keinen Fußbreit, keinen Millimeter den Enkeln und Urenkeln von Hitler!“

Nicht noch einmal sollten Deutsche sich fragen lassen „Warum habt ihr nicht alles unternommen, um die NSDAP und Hitler zu verhindern?“ oder vielleicht heute: „Warum habt ihr nicht alles unternommen, um die AfD und Höcke zu verhindern“?

Artikelbild: Sebastian Kahnert/dpa; Everett Collection