14.500

50 Reden analysiert: So viel Hitler steckt in Faschist Höcke

von | Jun 6, 2023 | Analyse

Achtung: In diesem Text werden Redeabschnitte von Faschisten reproduziert, von Höcke, aber auch Hitler und Goebbels

Der vielleicht gefährlichste Faschist des Landes, Björn Höcke, wurde wegen Volksverhetzung angeklagt. Der AfD-Politiker sei im Ergebnis der Ermittlungen hinreichend verdächtig, in einer öffentlichen Rede den verbotenen Wahlspruch der SA (Sturmabteilung) der NSDAP „Alles für Deutschland!“ verwendet zu haben. Die Rede hielt Höcke demnach auf einer Wahlkampfveranstaltung der Rechtsextremen 2021. Wir analysieren seit einigen Jahren Reden von Höcke und haben viele Belege für die NS-Bezüge des ehemaligen Geschichtslehrers, der offenbar ganz bewusst auf Reden von Adolf Hitler und Joseph Goebbels zurückgreift. In diesem Artikel weisen wir Parallelen von Höcke-Reden zu Hitler-Reden aus 1920, 1926 oder 1927 nach und noch mehr.

2010 hat der Chef des Thüringer Landesverbands der AfD, Björn Höcke, an einem Neonazi-Aufmarsch der NPD in Dresden teilgenommen. Dass er zusammen mit 5000 Rechtsextremisten 2010 demonstrierte, wurde 2017 bekannt – und sorgte seinerzeit für viel Kritik – Der Zentralrat der Juden bezeichnete ihn damals als „Rechtsextremisten“, der aus der AfD ausgeschlossen werden sollte.

Man sieht ja, dass Höcke eben nicht aus der Partei geworfen wurde. Im Gegenteil, Gauland bezeichnete Höcke 2019 als „Mitte der Partei“ und erklärte über seinen faschistischen „Flügel“ in der AfD, dieser werde auf Parteitagen von „40 Prozent der Delegierten“ gewählt – was ihn zum stärksten und größten Teil der AfD macht. Wegen dieses Flügels sind schon viele aus der AfD ausgetreten, weil sie ihnen zu rechtsextrem seien.

Höcke darf laut einem Gerichtsurteil des Verwaltungsgericht Meiningen als „Faschist“ bezeichnet werden, denn die Aussage, dass Höcke ein Faschist ist, sei keine Beleidigung, da sie „auf einer überprüfbaren Tatsachengrundlage beruht.“ Höcke veröffentlichte laut Verfassungsschutz vor seiner Zeit in der AfD unter dem Pseudonym „Landolf Ladig“ rechtsextreme Texte unter anderem in NPD-Zeitungen (Hintergrund dazu). Er verfasste auch das Buch „Nie zweimal in denselben Fluss“. Eine Liste von 25-Nazi-Zitaten haben wir hier gesammelt:

Doch die Parallelen zu Hitler-Reden in Höckes Texten gehen noch tiefer. Hier habt ihr tiefe Analysen mehrerer seiner Reden und wo er sich offensichtlich an Hitler persönlich orientiert hat, die auch die Staatsanwaltschaft Halle möglicherweise noch nicht kennt und vielleicht lesen sollte.

INHALT

  • Vorwort
  • Radikalisierung des Denkens und der Sprache
  • Höcke und der NS-Gauleiter Propaganda Kalender
  • Höcke und die SA-Parole
  • „K-Strategie“ – Gegen „Platzhaltertyp“
  • Die „AUSgeSCHWITZt“ Rede
  • Die Hammer-und-Amboss-Rede des Björn Höcke auf dem Kyffhäusertreffen am 23. Juni 2018 in Burgscheidungen
  • Joseph Paul Goebbels über die Demokratie (Waffenarsenal, Schaf-Wolf-Vergleich)
  • Hammer-und-Amboss-Reden des Adolf Hitler ab 1920
  • Die Hammer-und-Amboss-Rede des Adolf Hitler 1926 in Berchtesgaden
  • Die Hammer-und-Amboss-Rede des Adolf Hitler 1927 in Freilassing
  • Die Hammer-und-Amboss-Rede des Bernhard von Bülow 1899
  • Johann Wolfgang von Goethes Gedicht “Ein anderes” von 1792
  • Rede des David Köckert am 9. September 2018 in Köthen
  • „Neu“rechtes Wörterbuch
  • Fazit