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Mordfantasien Nur ein Bild von Merkel & Rechte rasten widerlich aus

von  | Aktuelles | 10. Juli 2020 |  3 min

Rechtsextreme reagieren sofort mit Mordfantasien

Die radikalisierten, rechtsextremen Hassgruppen brauchen täglich neues Futter, um ihren Totalitarismus auszuleben. Wenn keine neue Meldungen durch AfD und Co geliefert werden, basteln sie sich selbst welche und trainieren ihren Tötungsinstinkt. Ein altes Foto von Bundeskanzlerin Merkel löst in den rechtsextremen und AfD-nahen Hassgruppen sofort Mordfantasien aus, wie die Recherchegruppe DieInsider dokumentiert.

Dass dieses Bild immer wieder herausgeholt wird, um die fanatischen Anhänger*innen den Hass und die Entmenschlichung der Kanzlerin anzutrainieren haben wir bereits von knapp 1,5 Jahren dokumentiert. Es hat sich nichts verändert:

In rechtsextremen Gruppen reicht es aus, ein fast zwei Jahre altes Bild von Merkel beim Einkaufen zu posten und die ganze Gruppe eskaliert in Mordfantasien. Dieser unglaubliche Hass brodelt fernab der Öffentlichkeit. Und dann wundert man sich über rechtsextremen Terror?

Der ganz normale, tägliche Hass in den AfD-Gruppen

Todeswünsche, Vergewaltigungswünsche, Fäkalsprache und Beleidigungen sind in den AfD-Gruppen und Seiten Alltag, wie DieInsider täglich dokumentiert. Genauso hasserfüllt reagierten sie auch bei Greta Thunberg (Quelle), Cem Özdemir (Quelle), Angela Merkel, Friedrich Merz (Quelle) oder Jutta Ditfurth (Quelle), als diese mit Corona infiziert wurden oder im Verdacht standen. Hier einige Beispiele - es wird schamlos über Tote gejubelt und Todeswünsche formuliert und sie machen auch vor Kindern nicht halt:

Feiern Morddrohungen gegen Drosten:
Hass gegen Merkel:
Mehr Todeswünsche gegen Merkel:
Jubel über getötete Schutzsuchende:
Jubel über Angriffe auf Presse:
Schadenfreude über den Anschlag aus Hanau:
Gewaltwünsche gegen ein Kind:

In den Hassgruppen ist das völlig normal und wird nicht als falsch angesehen. In vielen Gruppen sind auch AfD-Politiker*innen, die zu den Zuständen schweigen oder einfach direkt mithetzen:

Diese Hass-Gruppen sind gefährlich. Denn sie werden zu Brutkammern für Hass, Verschwörungsmythen, Fake News und rechtsextreme Weltbilder. Über Jahre isoliert in rassistischen Echokammern radikalisieren sich die Anhänger*innen (und wohl auch Politiker*innen) der AfD immer weiter. Ernst zunehmende Kritik steckt hier keine, nur Hass auf Andersdenkende. Kein Wunder, dass rechte Gewalt laut Verfassungsschutz immer weiter zunimmt (Quelle), ebenso wie rechtsextreme Terroranschläge. Die Oberbürgermeisterin Kölns, Henriette Reker überlebte hingegen nur knapp ein rechtsextremes Attentat (Quelle).

Der Mörder von Walter Lübcke machte Wahlkampf für die AfD und gestand eine Spende an die Partei. In den Gruppen trainieren die AfD-Fans sich an, nur beim Anblick der Feindbilder wie der Kölner Bürgermeisterin Hass zu entwickeln und ihr sexuelle Übergriffe zu wünschen. Es ist eine brodelnde Bedrohung für unsere Demokratie.

Artikelbild: Screenshots DieInsider


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